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Freitag, 10.02.2006
G8-Finanzminister treffen sich erstmals in Moskau
Heute Abend beginnt in Moskau ein Arbeitstreffen der Finanzminister der G8-Staaten. Erstmals führt Russland in der Organisation der nördlichen Wirtschaftsgroßmächte in diesem Jahr den Vorsitz. Gastgeber Alexander Kudrin muss allerdings damit zurecht kommen, dass die westlichen Kollegen Russland noch immer nicht als vollwertiges Mitglied ihrer Runde betrachten.
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Dies wurde allein durch den Umstand deutlich, dass sich die Finanzminister der alten G7-Runde am Vortag zunächst ohne Russland in London trafen. Die Deutsche Welle bezeichnete dies als „Vorsitz vom Katzentisch aus“.
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Die faktisch nicht vorhandene Bedeutung des noch immer als „weich“ geltenden Rubel als internationale Handelswährung lässt die Vorbehalte der anderen Wirtschaftsmächte allerdings auch nachvollziehbar erscheinen.
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Nach der offiziellen Tagesordnung geht es bei dem Treffen am Samstag vorrangig um die Fragen der Energiesicherheit und des Rohölmarktes, um den Kampf gegen Seuchen und die Finanzierung des Terrorismus sowie um Bildungsprogramme.
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Im direkten Gespräch wird es zwischen den Ministern aber auch um Forderungen an Russland gehen, seinen Energiesektor und –Export transparenter, liberaler und vorhersagbarer zu gestalten, schreibt heute die „Iswestija“. Denn der „Gasstreit“ mit der Ukraine zu Jahresbeginn wie auch die Jukos-Affäre haben der Reputation Russlands auf diesem Sektor nicht gerade gut getan. (ld/.rufo)
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