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Montag, 31.03.2008
Gesundheitsprobleme bei russischen Wehrpflichtigen
Moskau. Das russische Verteidigungsministerium ist unzufrieden mit dem Gesundheitszustand der jungen Männer in Russland. Nach Angaben des stellvertretenden Generalstabschefs Wassili Smirnow wird jeder dritte Wehrpflichtige in Russland aus Gesundheitsgründen für untauglich befunden.
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Selbst unter den Einberufenen seien über die Hälfte nur bedingt tauglich. „Wir können sie daher nicht bei den Fallschirmjägern oder Innenministeriumstruppen einsetzen“, klagte Smirnow.
Am 1. April werden zum ersten Mal Wehrpflichtige mit einer Dienstzeit für 1 Jahr eingezogen. Zuvor lag die Dienstzeit bei 1,5 bzw. zwei Jahren. Insgesamt treten 132.200 neue Rekruten den Dienst an.
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Bürgerrechtler fürchten durch die Verkürzung der Wehrdienstzeit zunächst einen Anstieg der Rekrutenschinderei in den Streitkräften. Die früher Eingezogenen, die länger dienen müssen, fühlen sich benachteiligt und werden die neuen Soldaten dies spüren lassen, so die Befürchtung.
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Auf längere Zeit gesehen soll die Wehrdienstverkürzung das Problem der Rekrutenmisshandlung in Russland abschwächen.
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