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Dienstag, 22.01.2008
Kassjanow: Weitere gefälschte Unterschriften
Moskau. Für Ex-Vizepremier Michail Kassjanow wird es eng: Weitere gefälschte Unterschriften sind aufgetaucht. Die Kandidatur Kassjanows für die Präsidentenwahl wird immer unwahrscheinlicher.
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Wie heute bekannt wurde, sollen in Rybinsk im Gebiet Jaroslawl Wahlhelfer von Ex-Vizepremier Michail Kassjanow 3.500 Unterschriften zur Unterstützung seiner Kandidatur gefälscht haben. Dort wurde jetzt – wie schon gestern in der Teilrepublik Mari El – ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
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Zurzeit sind Vertreter Kassjanows bei der Zentralen Wahlkommission, um zu klären, welche Mängel in den am 2. März eingereichten Anmeldepapieren festgestellt wurden. Nach Meinung von russischen Politologen war Kassjanows Kandidatur aber von vornherein aussichtslos.
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So meint Sergej Markow, Direktor des Instituts für politische Forschungen, Kassjanow hätte von Anfang an nicht das Ziel gehabt, sich als Kandidat zur Präsidentenwahl registrieren zu lassen, sondern die ganze Angelegenheit nur als PR-Aktion angesehen, um sich als prowestlicher Führer der Liberalen zu etablieren.
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Wjatscheslaw Nikonow, Präsident des Fonds „Politik“, gibt ebenfalls seiner Meinung Ausdruck, Kassjanow würde nicht registriert werden. Es sieht den Grund in der mangelnden Organisation bei der Sammlung der Unterschriften. Kassjanow fehle eine eigene, erfahrene Mannschaft, und er sei unlauteren Helfern auf den Leim gegangen, sagte Nikonow gegenüber RIA Nowosti.
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