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Mittwoch, 05.03.2008
Containerterminal bei St. Petersburg wird ausgebaut
St. Petersburg. Der Bau des Containerterminals Lomonossow vor St. Petersburg erhält neuen Schwung. Nach dem Einstieg einer Aktionärsgruppe des Hafens Noworossisk um den Geschäftsmann Alexander Ponomarenko soll der Terminal deutlich ausgebaut werden.
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Der bisherige Alleininhaber, die Mediterranean Shipping Company (MSC), hatte im Herbst 2007 die Bauerlaubnis für das 300 Mio. Euro teure Projekt erhalten. Der Containerterminal sollte ursprünglich 2,5 Mio. t. Güter pro Jahr abfertigen.
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Nach dem Einstieg der Ponomarenko-Gruppe, die 50 Prozent übernimmt, ist entschieden worden, die Projektleistung auf acht Millionen Tonnen pro Jahr anzuheben. Zudem wird die Fahrrinne vertieft, um Containerschiffe der Panamax-Klasse aufnehmen zu können. Begründet wird die Erweiterung vor allem mit den Bedürfnissen der Automobilindustrie, die sich verstärkt in St. Petersburg ansiedelt.
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„Bis 2010 wird um St. Petersburg herum eine große Anzahl an Fahrzeugproduktionen entstehen. Das erfordert den Import von Bauteilen, insbesondere als Containergüter. Die bestehenden Terminals sind für diese Warenströme nicht ausreichend“, erklärt Jewgeni Schago, Analyst bei „Ingosstrach-Investitionen“.
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Derzeit ist die fehlende Anbindung des Terminals, der sich etwa 40 km außerhalb der Newa-Metropole befindet, noch ein Problem. Allerdings konnten die Eigner bereits mit der staatlichen Eisenbahn AG, RZD, den Bau einer fünf Kilometer langen Anschlussstrecke ans Eisenbahnnetz vereinbaren.
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