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| Tausende Moskauerinnen und Moskauer feierten heute auf der Straße bei schönstem Sonnenschein den Tag der Arbeit und des Frühlings (Foto: Westi) | |
Donnerstag, 01.05.2008
Sonne lacht zu den Moskauer Mai-Demonstrationen
Moskau. Gewerkschaften, Parteien und Bürger feierten bei bestem Sonnenwetter den ersten Mai, den Tag der Arbeit und des Frühlings. Die Nationalisten wollen einen Deal mit der Stadt geschlossen haben.
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Den Anfang machten am Donnerstagmorgen die russischen Gewerkschaften. In einem langen Zug zogen sie die zentrale Twerskaja-Straße hinunter zum Kreml. Die langen blauen Spruchbänder und Fahnen wurden von jungen und alten Menschen getragen.
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Gewerkschaften und Parteien auf der Straße Die kommunistische Partei KPRF marschierte vom Kaluschskaja Platz im Süden der russischen Hauptstadt über die Gewerkschafts-Straße bis ins Stadtzentrum, wo auf dem Revolutions-Platz die Kundgebung stattfand.
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Und auch die Kreml nahe Partei „Gerechtes Russland“ (Sprawedliwaja Rossija) und die Partei des Rechtspopulisten Wladimir Schirinowski LDPR hielten Meetings in der Innenstadt ab. Rund 3.000 Teilnehmer wurden um 12.00 Uhr zur Kundgebung von „Gerechtes Russland“ erwartet. Bescheidener rechneten die LDPR-Strategen: Sie beantragten eine Kundgebung mit 1.000 Teilnehmern auf dem Puschkin-Platz.
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Die liberale „Jabloko“-Partei hatte ihre Demonstration für die Strecke zwischen Lubjanka und Staraja Ploschtschad beantragt. Mit 1.500 Teilnehmern rechneten die Organisatoren.
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Etwas seltsam muten die Behauptungen des Nationalisten-Führers Alexander Below an: Seine „Bewegung gegen illegale Immigration“ will ihr Demonstrationsrecht für den 01. Mai von der Stadtverwaltung erkauft haben:
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Deal mit Rechts „Die Stadtverwaltung hat mit uns verhandelt und folgende Bedingungen gestellt: Sie gibt uns Platz für unsere Demonstration am 01. Mai und wir sagen alle unsere Aktivitäten bis zum 07. Mai ab. Das haben wir auch getan“, so Below gegenüber russischen Medien.
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Am 07. Mai wird der neue russische Präsident Dmitri Medwedew in sein Amt eingeführt. Below behauptet, die Stadt Moskau wolle unmittelbar vor dem Staatsakt politische Skandale verhindern und habe deshalb den Deal mit den Rechten eingefädelt.
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