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Montag, 28.04.2008
Transneft ändert Pipelineroute aus Umweltgründen
Chabarowsk. Der staatliche Pipeline-Betreiber Transneft muss die Route der Öllleitung Ostsibirien - Pazifischer Ozean aus Umweltschutzgründen verlegen. Die Mehrkosten werden auf 20 Mrd. Rubel (540 Mio. Euro) geschätzt. Die russische Umweltaufsichtsbehörde hatte auf der Verlegung bestanden.
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Die Trasse soll künftig ein Wasserschutzgebiet in der Nähe der fernostrussischen Großstadt Chabarowsk weiträumig umgehen. Damit verlängert sie sich um 120 km. Dennoch soll die Pipeline wie geplant fertiggestellt werden.
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Der stellvertretende Leiter der Umweltschutzbehörde, Oleg Mitwol, zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung von Transneft. "Tansneft muss einen Bogen schlagen, zusätzliche Objekte bauen, aber das Unternehmen hat die zusätzlichen Kosten in Kauf genommen und damit einen Schritt in die richtige Richtung gemacht", sagte Mitwol.
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Das Milliardenprojekt der Ölpipeline zwischen Ostsibirien und dem Pazifischen Ozean mit einer Abzweigung nach China war schon in der Vergangenheit mehrfach Streitobjekt.
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| Deutsche Seite über den Baikalsee |
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Vor zwei Jahren stoppte Präsident Wladimir Putin nach massiven Bürgerprotesten den geplanten Bau entlang des Baikalsees.
„Wenn es auch nur eine geringfügige Wahrscheinlichkeit gibt, dass der Baikal verschmutzt wird, dann dürfen wir, wenn wir an die zukünftigen Generationen denken, diese Gefahr nicht minimisieren, sondern müssen sie ausschließen“, begründete er seine Entscheidung damals.
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Der russische Öl-Pipelinemonopolist musste sich der Anweisung aus dem Kreml fügen und den Baikal weiträumig umgehen.
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