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Donnerstag, 02.10.2008
Medwedew und Merkel wollen Dialog intensivieren
St. Petersburg. Beim Petersburger Dialogs haben sich Dmitri Medwedew und Angela Merkel getroffen. Trotz konträrer Meinungen zum Kaukasus-Konflikt betonen beide die „reifen und stabilen“ Beziehungen zwischen den Ländern.
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Der russische Präsident und die deutsche Bundeskanzlerin sind zu den bereits Tradition gewordenen deutsch-russischen Regierungskonsultationen im Rahmen des Petersburger Dialogs zusammengekommen. Bei dem Gespräch ging es um Fragen der internationalen Sicherheit und der weiteren Zusammenarbeit.
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Dmitri Medwedew betonte vor dem Vieraugengespräch, es gäbe, trotz vieler Meinungsverschiedenheiten, keinen Weg zurück zum Kalten Krieg. „Niemand kann unsere weitere Annäherung behindern“, sagte er bezüglich der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland.
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„Die Partnerschaft zwischen Russland und Deutschland beruht auf einer stabilen Basis von historischer Aussöhnung, gesellschaftlichem Einvernehmen und gegenseitiger Sympathie“, so Medwedew. Die reifen Beziehungen bezeichnete er als „Faktor der Stabilität des gesamten euroatlantischen Raums“.
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Angela Merkel betonte, nach dem Krieg im Kaukasus müssten beide Länder neues Vertrauen zueinander aufbauen. Wie schon bei früheren Gelegenheiten merkte sie an, dass Russlands Reaktion auf die Militäraktion Georgiens unverhältnismäßig gewesen sei.
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Weiterhin dankte sie Russland für die Rolle, die das Land bei der deutschen Wiedervereinigung hat. Es sei wichtig, dass Deutschland und Russland regelmäßigen Meinungsaustausch pflegen. Die diesjährigen Konsultationen würden zur Intensivierung des russisch-deutschen Dialogs beitragen.
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