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Montag, 21.04.2008
Post zwischen Russland und Georgien läuft wieder
Moskau. Ab heute wird die russische Post wieder Sendungen nach Georgien auf den Weg bringen. Auch Geldüberweisungen können wieder per Post in das südliche Nachbarland auf den Weg gebracht werden.
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Wie auch den Luft- und Seeverkehr hatte Russland im Herbst 2006 auch den Postverkehr mit Georgien gekappt. Auch wenn dafür jeweils offizielle Begründungen wie Schulden oder Regelverstöße genannt wurden, war klar, dass es sich dabei um eine politisch motivierte Maßnahme handelte.
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Die Blockade war eine Reaktion auf die vorübergehende Verhaftung von fünf in Georgien stationierten russischen Offizieren unter Spionagevorwürfen.
Die Post hatte von wiederholt nicht ausgezahlten Anweisungen sowie Sicherheitsverstößen bei den Inhalten von Postsendungen aus Georgien gesprochen.
Ende März 2008 wurden die direkten Flug- und Fährverbindungen wieder aufgenommen. Behindert bleibt weiterhin der Straßenverkehr, da Russland den Hauptgrenzübergang bei Wladikawkas wegen einer Generalsanierung geschlossen hat.
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Auch wurde von russischer Seite angekündigt, dass alsbald wieder Waren aus Georgien importiert werden können. Parallel unternahm Moskau aber erste Schritte zu einer juristischen Anerkennung der von Georgien abgespaltenen Teilrepubliken Südossetien und Abchasien.
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