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Donnerstag, 25.09.2008
Ramsan Kadyrow: Jamadajew-Mord geschah aus Blutrache
Grosny. Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow hält Blutrache als wahrscheinlichstes Motiv für den gestrigen Mord an seinem Widersacher Ruslan Jamadajew. Er selbst bedauere den Tod sehr.
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„Ich bin mir zu 80 bis 90 Prozent sicher, dass dieser Mord aus Rachemotiven geschah“, sagte Kadyrow etwa 24 Stunden nach dem Aufsehen erregenden Mord in der Moskauer Innenstadt.
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Laut Kadyrow war Sulim Jamadajew, der Bruder des Ermordeten, an zahlreichen Entführungen von friedlichen Bürgern zwecks Erpressung von Lösegeld beteiligt. „Diejenigen, für die nicht bezahlt wurde, ließ er Ermittlungsergebnissen zufolge erschießen“, sagte Kadyrow.
„In Tschetschenien wird ein Mord niemals verziehen. Er kann auch 100 Jahre später noch gerächt werden“, so der Präsident der russischen Kaukasusrepublik.
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Er selbst habe die Nachricht mit großem Bedauern aufgenommen. Jamadajew sei schließlich „Held Russlands, Ex-Dumaabgeordeter und Tschetschene“ gewesen. Wenn er sich irgendetwas zu schulden haben kommen lassen, hätte man ihn vor Gericht stellen müssen, so Kadyrow.
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Darüber, dass er selbst als der größte Feind der Jamadajew-Brüder gilt, verlor Kadyrow den Agenturmeldungen nach zu urteilen, allerdings kein Wort.
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