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Mittwoch, 22.02.2006
Schwule sollen Moskauer mit Gay-Parade nicht erregen
Moskau/Berlin. Die Moskauer Öffentlichkeit soll nicht durch eine Gay-Parade erregt werden. Das erklärte der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow auf einer Pressekonferenz in Berlin auf Journalistenfragen. Zuvor hatten die Bürgermeisterkollegen Klaus Wowereit (Berlin), Ole von Beust (Hamburg), Ken Livingston (London) und Bertrand Delanoë (Paris) Luschkow wärmstens zugeredet, die schwule Minderheitenveranstaltung doch zu genehmigen.
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Juri Luschkow blieb allerdings auch seinen westeuropäischen Kollegen gegenüber hartleibig. Die Stadtverwaltung will die für den Sommer in Moskau geplante Gay-Parade wegen starker Verkehrsbehinderungen nicht genehmigen.
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Ein Moskauer Mufti hatte bereits angekündigt, Paradeteilnehmer zu verprügeln. Überhaupt habe der Prophet empfohlen, Schwule zu töten, weil ihr Treiben das Fortbestehen der Menschheit aufs Spiel setze.
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In Moskau wird darauf verwiesen, dass es außer der nicht genehmigten Gay-Parade möglicherweise im März eine Aktion der Internationale Nackter Fahrradfahrer geben soll. Genehmigt ist bereits für Mitte März die 3.Schweineolympiade, an der sich Teile der Moskauer Öffentlichkeit erfreuen.
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(mig/.rufo)
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