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Donnerstag, 01.11.2007
Terror in Togliatti: Haussuchung bei Verdächtigem
Togliatti. Nach dem gestrigen Terroranschlag auf einen Linienbus in Togliatti hat die Miliz die Wohnung eines Tatverdächtigen durchsucht. Wer der Mann ist und ob er noch lebt, wurde indes nicht mitgeteilt.
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Nach Angaben der Untersuchungskommission wurden in der Wohnung des Verdächtigen Spuren gefunden, die auf das Basteln einer Bombe hinweisen könnten. Der Mann habe sich im Augenblick der Explosion in dem Bus aufgehalten, man wisse aber noch nicht, ob er das Attentat selbst überlebt hat.
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Die Spur führt nicht unbedingt nach Tschetschenien Vor Journalisten erklärte der Leiter der Untersuchungskommission, die Version, es handele sich bei dem Anschlag um ein Selbstmordattentat eines tschetschenischen Terroristen, habe sich bisher nicht bewahrheitet.
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Die chemische Zusammensetzung der Bombe ähnelt allem Anschein der des Sprengsatzes, der im August 2006 auf dem Moskau Tscherkisowo-Markt in die Luft gegangen war. Damals waren die Bombenbastler nationalistisch gesinnte Männer gewesen. Wie der Hintergrund für den Anschlag in Togliatti aussieht, ist noch unklar.
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Trauer in Togliatti In der Wolgastadt und im Gebiet Samara wurde für den heutigen Donnerstag Staatstrauer ausgerufen. Die acht Toten wurden inzwischen identifiziert, unter ihnen sind fünf Studenten, die zwischen 17 und 20 Jahre alt waren.
(sb/.rufo/St. Petersburg)
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