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Donnerstag, 27.09.2007
USA und Russland: Schlagabtausch wegen Iran
Moskau. Beim informellen Treffen der Außenminister der G8-Staaten haben sich Condoleeza Rice und Sergej Lawrow einen verbalen Schlagabtausch geliefert. Grund für die Auseinandersetzungen zwischen der US-amerikanischen Ministerin und dem russischen Vertreter: Unterschiedlich Bewertungen der Lage im Iran.
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Ignorieren USA Atombehörde?
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Während die Leiterin des US-Statesdepartment Rice die sofortige Aufnahme neuer Sanktionen gegen Iran forderte, sprach sich Lawrow dagegen aus. Er verwies darauf, dass Iran mittlerweile ausreichend klare Vereinbarungen mit der Internationalen Atomenergieorganisation IAEO getroffen habe.
Gleichzeitig warf Lawrow den USA vor, sie wollten die Meinung der IAEO bei ihren politischen Entscheidungen ignorieren, wie bereits in der Vergangenheit. Zeugen berichten, dass der Ton der Auseinandersetzung zwischen Rice und Lawrow grob ausfiel.
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Mißbrauch der UN-Vollversammlung
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Vor dem Treffen der G8-Außenminister hatte der iranische Präsident Mahmut Ahmedinedschad vor der UN-Generalversammlung erklärt, das Atomdossier des Iran sei nun geschlossen.
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„Vor kurzer Zeit hat die IAEO versucht, wieder ihre alte Position als einflussreiches Organ zu besetzten. Wir finden, dass das eine richtige Entscheidung der IAEO ist“, so Ahmedinedschad.
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Während der vergangenen zwei Jahre sei dem Iran immer wieder vorgeworfen worden, er verfolge sein Atomprogramm für militärische Zwecke. Dabei hätten Dritte die UN-Vollversammlung zu ihren politischen Zwecken mißbraucht.
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Jetzt sei klar, dass der Iran die Atomkraft für friedliche Ziele einsetze, so Ahmedinedschad.
(cj/.rufo/Moskau)
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