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Putin liebt die russische Küche, aber in Maßen. (Foto: newsru.com)
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Mittwoch, 25.07.2012

Ex-Kreml-Chefkoch: Putin hat Angst vor Gift im Essen

Paris. Gilles Bragard, Gründer des elitären Clubs der Chefköche von Staatsoberhäuptern, plaudert aus dem Nähkästchen: Putin habe „paranoide Angst vor Vergiftungen“ und lasse sein Essen von zwei Personen vorkosten.

Gilles Bragard hat bei einem Treffen seines „Clubs des Chefs des Chefs“, den er selbst gern als „G20 der Gastronomie bezeichnet, in Paris die Ernährungsgewohnheiten seines einstigen Klienten Wladimir Putin kommentiert, schreibt die britische Zeitung „The Daily Mirror“.

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Genau wie Stalin


Der russische Präsident habe „paranoische Angst“ davor, vergiftet zu werden, und halte sich deshalb einen Koch und einen Arzt, die alle Speisen vorher probieren müssen, bevor Putin sie anrührt.

Ähnliche Gerüchte gab es auch zu Lebzeiten von Sowjetdiktator Joseph Stalin, und überhaupt sind Vorkoster wohl so alt wie die Machthaber dieser Welt. Unter den modernen Mächtigen ist Putin übrigens nicht allein:

Laut Bragard waren auch George Bush d. Ä. und Bill Clinton paranoid, wenn es ums Essen ging. Bush habe auf einer Reise nach London zwei ehemalige FBI-Agenten mit dem Probieren aller Speisen beauftragt. Und Hillary Clinton soll den französischen Chefkoch des Weißen Hauses entlassen haben, weil er „zu fett kochte“.

Putins gezügelter Appetit


Über Putins Lieblingsspeisen lässt sich Bragard nicht aus. Michail Schukow, einstiger Kreml-Chefkoch, hatte dem Staatschef 2004 einen Hang zu „einfachen, gesunden Speisen und Eis“ bescheinigt. 2007 hatte die „Komsomolskaja Prawda“ den amerikanischen Koch Michael Thompson zitiert.

Putin esse lieber Fisch als Fleisch, so Thompson. Wenn schon Fleisch, dann bevorzuge er Hammel. Außerdem habe er eine Schwäche für „Salate und Salzgurken“. Feinschmecker sei er nicht gerade, er habe ein Faible für die russische Küche.

Zur Völlerei neige der russische Präsident allerdings nicht. Alles, was er zu sich nimmt, habe „gesunde Maße“.


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Uwe Niemeier 27.07.2012 - 02:15

Ich find es problematisch ...

... wenn Vertrauenspersonen, oder ehemalige Vertrauenspersonen - egal aus welchen Gründen - anfangen aus dem \"Nähkästchen\" zu plaudern. Ich kenne den Begriff \"Loyalität\" und schätze sehr den Inhalt des Wortes \"Moral\"


Cello 26.07.2012 - 06:34

Selbst ist der Mann

Bei soviel Misstrauen und eher verhaltenen kulinarischen Anspruechen, waere es wohl am geeignetsten, den oder die Kochloeffel selbst zu schwingen. Ein zweter zusaetzlicher Vortel waere die Entlastung des privaten oder staatlichen Etats und die so eingesparten Ausgaben waeren dann moeglicherweise in einer Therapie sinnvoll investiert und angelegt.


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