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| Nasran: Eine Ecke des Behördengebäudes stürzte ein (foto: vesti/tv) | |
Dienstag, 13.01.2009
Aktualisiert 13.01.2009 15:08
Explosion bei Gerichtsvollziehern in Inguschetien
Nasran. Das Gebäude des Gerichtsvollzieher-Dienstes im inguschetischen Nasran ist durch eine heftige Explosion zerstört worden. Bisher sind zwei Tote zu beklagen, aber noch liegen Menschen unter den Trümmern.
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Die Explosion ereignete sich gegen 10 Uhr heute Morgen offenbar im Keller des dreistöckigen Gebäudes. Ein Teil des Hauses stürzte ein, wobei das Dachgeschoss gegenwärtig gefährlich frei über dem kollabierten Haus hängt und abzustürzen droht.
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Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden schnell 21 Menschen aus dem Gebäude gerettet. Acht von ihnen trugen Verletzungen davon, 13 blieben unversehrt.
Um 14 Uhr war von zwei Todesopfern die Rede: Ein Mann wurde leblos unter den Trümmern gefunden, eine Frau starb auf dem Weg ins Krankenhaus.
Suche nach Opfern unter den Trümmern läuft noch Allerdings ist die Rede davon, dass noch 10 bis 20 Personen unter den Trümmer liegen könnten, da der Arbeitstag bei der Behörde gerade begonnen hatte.
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Als Hauptversion der Unglücksursache gilt momentan eine Gasexplosion. An der Unglücksstelle hätten Polizisten einen eindeutigen Gasgeruch bemerkt, sagte der inguschetische Präsident Junus-Bek Jewkurow.
Ein Terrorakt ist aber auch nicht auszuschließen – zumal es in der Kaukasus-Republik Inguschetien immer wieder zu Mordanschlägen auf Staatsbeamte und anderen terroristischen Aktionen kommt.
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Nasran liegt zwischen der nordossetischen Hauptstadt Wladikawkas und Grosny in Tschetschenien.
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