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| Jelzin-Intimus Korschakow und Michael Jackson mit dem Säbel - der nicht weit kam (Foto: kp.ru) | |
Freitag, 26.06.2009
"Stranger in Moscow": Michael Jackson und der Säbel
Moskau. Die Trauer um Michael Jackson hält sich in den russischen Medien in engen Grenzen. Mit Russland verbanden Jackson fast nur die Geschichte vom Säbel des Jelzin-Leibwächters und der Song "Stranger in Moscow".
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1993 bestaunten an die 70.000 Moskauer bei strömendem Regen erstmals den Pop-King im Fussballstadion Luschniki. Anschließend war der Konzert-Veranstalter pleite, es hielten sich aber Gerüchte um Geldwäscherei. Das Stadion Luschniki wurde zur Generalüberholung geschlossen.
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Es gab damals Wichtigeres in Moskau ... Zwei Wochen nach dem ersten Jackson-Konzert in Moskau löste Jelzin den Obersten Sowjet auf und ließ das Parlamentsgebäude zusammenschießen. Kurzum - Jackson geriet sehr schnell in Vergessenheit.
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Zum zweiten Mal kam Jackson dann schon wieder 1996 auf seiner Welttournee mit dem beziehungsreichen Namen "Dangerous" nach Moskau. diesmal gastiert er im wesentlich kleineren Stadion Dynamo.
Ein Säbel und eine Legende als Geschenk Jackson residierte in der Präsidentensuite des Hotels Metropol und Jelzins Leibwächter Alexander Korschakow verehrte ihm als Souvenir einen Säbel - der dem Pop-Star aber vom Zoll bei der Ausreise mangels Exportgenehmigung wieder abgenommen wurde.
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Korschakow erzählte übrigens später in seinen Memoiren, er habe Jackson mit der frei erfunden Geschichte, der Säbel sei ein Familienerbstück, das von seinem Großvater stamme, fast zu Tränen gerührt. Dass der Säbel dann vom Zoll beschlagnahmt wurde, sei eine Machenschaft seines Intimfeindes Anatoli Tschubais gewesen, berichtet Korschakow.
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Jackson jedenfalls schrieb anschließend noch den Song "Stranger in Moscow" - und so wars ja auch. Russland war eben nie richtig Jackson-Land.
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