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Freitag, 26.06.2009
Jewkurow-Attentat: Haare verweisen auf Frau als Täterin
Naltschik. Die Hinweise verdichten sich, dass der Bombenanschlag auf den inguschetischen Präsidenten Junus-Bek Jewkurow von einer Frau verübt wurde. Kurz zuvor wurde aber noch ein Mann am Steuer des Tatwagens beobachtet.
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Am Tatort wurde ein Stück Gesichtshaut mit Haaren gefunden, die Wasserstoff-Färbespuren aufweisen: Auf diese Weise geben viele Frauen im Kaukasus ihren dunkelbrauen Haaren einen rötlichen Ton, schreibt die Zeitung „Kommersant“. Schon zuvor waren als Überreste des von der rollenden Bombe zerrissenen Selbstmordattentäters vergleichsweise zierliche Zehen gefunden worden, die ebenfalls auf eine Frau hinwiesen.
Eine Auswertung von Überwachungskameras ergab jedoch, dass der für den Anschlag benutzte Toyota Camry an diesem Morgen schon anderthalb Stunden vor der Tat in der Nähe des Tatorts von einem Mann hin- und hergefahren wurde.
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Den Bildern zufolge handelt es sich um eine 35 bis 40 Jahre alte Person mit kurzen dunklen Haaren und von eher kleiner und rundlicher Statur. Vermutlich hat er die Tat der „Schachidka“ koordiniert, die dann erst kurz vor Erscheinen der Präsidentenkolonne das Steuer übernahm.
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Das für den Anschlag verwendete Auto wurde den Ermittlungen zufolge im Frühjahr bei einem Autohändler in Jaroslawl gestohlen und mit den Kennzeichen eines in Moskau entwendeten Lexus ausgestattet.
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