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Gelingt nach dem Klonen auch noch die gewerbliche Zucht, werden Mammutpelz und -elfenbein für unsere Nachkommen zu den alltäglichen Accessoires gehören  -  so wie es bei unseren Vorfahren schon mal war ... (Foto: rufo/Archiv)
Gelingt nach dem Klonen auch noch die gewerbliche Zucht, werden Mammutpelz und -elfenbein für unsere Nachkommen zu den alltäglichen Accessoires gehören - so wie es bei unseren Vorfahren schon mal war ... (Foto: rufo/Archiv)
Dienstag, 13.03.2012

Forschung: Koreaner und Russen wollen Mammut klonen

Seoul/Jakutsk. Die Wiedergeburt von Mammuts haben schon viele Klonforscher angekündigt. Nun gesellt sich ein südkoreanischer Wissenschaftler in diesen Reigen. Er hat immerhin schon einen Hund und Kojoten geklont.

Der Kreis der Forscher, die ein Klon-Mammut erschaffen wollen, wird immer größer. Der einst als Fälscher entlarvte Klon-Spezialist Hwang Woo Suk aus Südkorea unterzeichnete am Dienstag in Seoul ein Abkommen mit einem Vertreter der Nordöstlichen Föderalen Universität in der russischen Teilrepublik Jakutien über die Zusammenarbeit bei dem ehrgeizigen Projekt.

Etwas Gewebe aus dem Permafrost soll reichen


Dazu sollen möglichst bald Gewebeproben aus Überresten eines Exemplars der ausgestorbenen eiszeitlichen Elefantenart aus Ostsibirien nach Südkorea gebracht werden, wie ein Sprecher der von Hwang geleiteten Sooam Biotech Research Foundation in Seoul mitteilte.

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Man sei zuversichtlich, dass die russische Regierung die erforderliche Genehmigung für die Ausfuhr entsprechender Gewebeproben nach Südkorea in den nächsten Monaten erteilen werde, hieß es. Sooam habe unter anderen Tieren bereits erfolgreich Kojoten geklont. «Das Klonen der Kojoten war nur ein Anfang», sagte der Sprecher. Hwang hatte im vergangenen Oktober acht Kojoten präsentiert, die er nach eigenen Angaben geklont hatte.

Eine Elefantin als Leihmutter


Bei dem nun geplanten Projekt wollen die Forscher Zellkerne aus dem Mammut-Gewebe in Eizellen eines indischen Elefanten einsetzen. Diese Eizellen sollen dann einer Elefantenkuh eingepflanzt werden, damit sie den Embryo austrägt. Im Gegenzug für das Mammut-Gewebe will Sooam sein Technologie-Knowhow mit der russischen Universität teilen.

Im Januar 2011 hatten japanische Forscher erklärt, dass es bereits Vorbereitungen zur Erschaffung eines Klon-Mammuts gebe. Auch andere forsche Forscher hatten schon Jahre zuvor ähnliche Ankündigungen gemacht. Als 2008 das Erbgut des Mammuts zu großen Teilen entziffert worden war, hatte das Fachjournal «Nature» allerdings die Chance auf ein Klon-Mammut als äußerst gering eingeschätzt. Das Erbmaterial sei zu stark zerstört gewesen.

Hwang Woo Suk hatte im August 2005 den ersten Klonhund, «Snuppy», vorgestellt. Während zwei seiner Studien zu embryonalen Stammzellen als Fälschung aufgedeckt wurden, hatte sich «Snuppy» tatsächlich als Klon erwiesen.

(dpa)


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JohannGmelin 13.03.2012 - 23:56

Aufpassen..

dass nicht zufällig ein Tyrannosaurus in Riesenformat rauskommt..


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