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Immer öfter sieht man Putin nur noch sitzend im Fernsehen (Foto: TV)
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Freitag, 30.11.2012

Japans Premier will nicht zu Putin ans Krankenbett

Moskau. Japans Premier Yoshihiko Noda hat seinen geplanten Moskau-Besuch verschoben. Als Grund nannte er das "schlechte Befinden" von Russlands Präsident Wladimir Putin. Über dessen Gesundheitszustand gibt es seit längerer Zeit Spekulationen.

Laut dem Kreml ist Wladimir Putin eigentlich gesund und munter. Allerdings wurde er seit seinem humpelnden Auftritt beim APEC-Gipfel in Wladiwostok nicht mehr auf Reisen gesehen. Mehrere geplante Auslandsbesuche wurden seither abgesagt oder verschoben.

Putin als Stubenhocker


Selbst in Moskau ist der Kremlchef seither nur noch selten. Die täglichen Fernsehbilder für das Staatsfernsehen kommen aus der Residenz Nowo-Ogarjowo, wo Putin seine Gäste empfängt.

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• Lukaschenko bestätigt: Putin hat Rückenleiden wg. Judo (28.11.2012)
• Korruption in Ministerien: Machtkampf der Eliten? (12.11.2012)
• Zerrung oder Rückenleiden? Putin sagt Termine ab (01.11.2012)
• Putin verzichtet 2012 auf Tele-Dialog mit dem Volk (31.10.2012)
• Putins Drachenflug: „Adrenalin ohne Ende“ (06.09.2012)
Die Gerüchte über die angeschlagene Gesundheit Putins reißen daher nicht ab. Zuletzt hatte Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko mit seiner Äußerung, Putin habe sich beim Judo die Wirbelsäule verknackst, für zusätzliche Diskussionen gesorgt.

Japans Premier sagt Besuch ab


Inzwischen kommen die Nachrichten zum Gesundheitszustand Putins sogar schon aus Japan: "Wegen des schlechten Befindens des russischen Präsidenten Wladimir Putin bin ich gezwungen, meine Visite in Moskau zu verschieben", erklärte Premier Noda vor Journalisten.

Der Kreml kommentierte die Einlassung Nodas nicht. "Wir hoffen, dass der Besuch in der zweiten Januarhälfte stattfinden wird", sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow lediglich.

Gesundheitszustand Putins beunruhigt Investoren


Der Zustand Putins, der in der Vergangenheit im Gegensatz zu seinem Vorgänger immer in einer hervorragenden körperlichen Verfassung war, beunruhigt laut der Nachrichtenagentur Bloomberg inzwischen sogar Investoren. Für viele Anleger ist Putin persönlich der Garant der Stabilität in Russland.

Die nun aufbrechenden Grabenkämpfe zwischen den einzelnen Clans (siehe die letzten Korruptionsskandale) an der russischen Führungsspitze könnten ein Anzeichen dafür sein, dass Putin derzeit schwächelt und die Lage nicht mehr vollständig unter Kontrolle hat, vermuten politische Beobachter.



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Paulsen-Consult 30.11.2012 - 21:05

Bandscheibenvorfälle sind

wirklich kein Vergnügen! Aber davon erholt man sich. Kein Grund also für Spekulationen und Grabenkämpfe. Putin ist bald wieder voll da.


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