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| Kurmanbek Bakijew hat den US-Stützpunkt in Kirgisien aufgekündigt (Foto: lenta.ru) | |
Mittwoch, 04.02.2009
Kirgisien kündigt Amerikanern den Militärstützpunkt
Bischkek. Kirgisien will den amerikanischen Militärstützpunkt im Land schließen. Präsident Bakijew hat die Kündigung mit mangelnder amerikanischer Finanzierung begründet. Von Moskau gibt es derweil einen Milliardenkredit.
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„Vor einigen Tagen hat die kirgisische Regierung über die Fristen für die Auflösung der amerikanischen Basis auf dem Territorium Kirgistans entschieden. Die Entscheidung wird in Kürze veröffentlicht“, sagte Kurmanbek Bakijew nach einem Besuch im Kreml.
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Amerikaner zahlen den Kirgisen zu wenig Die USA haben seinen Angaben nach die finanziellen Forderungen der Kirgisen für einen weiteren Verbleib der Militärbasis nicht erfüllt. Zugleich werde der Stützpunkt in der Gesellschaft negativ aufgenommen, meinte Bakijew.
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Der US-Stützpunkt wurde im Jahr 2001 auf einem Teil des Bischkeker Flughafens Manas eröffnet. Er dient den Amerikanern für die Führung des Afghanistan-Einsatzes. 1.500 Soldaten sind in Manas stationiert.
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Stützpunkt wichtig für Afghanistan-Einsatz Die Basis sei wichtig für die Amerikaner, „wenn sie gehen müssen, dann ist das zwar nicht kritisch, aber unangenehm“, erklärte Wladimir Jefsejew, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Moskauer Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen.
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Die amerikanische Botschaft betonte daher, dass die Verhandlungen über einen Verbleib noch geführt werden. Man habe „noch keine offizielle Mitteilung über die Entscheidung Kirgistans erhalten, die Basis zu schließen“, teilte die Botschaft mit.
Dennoch deutet alles auf einen Abschied der Amerikaner aus der Region hin. Schon seit längerer Zeit ist Kirgistan mit dem amerikanischen Stützpunkt unzufrieden.
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Russische Dollar für Kirgisien Der Zeitpunkt der Kündigung ist trotzdem aufschlussreich. Bakijew machte die Aussage unmittelbar nach einem Besuch im Kreml. Dabei hatte Moskau Kirgisien einen günstigen Kredit über 2 Mrd. USD zugesichert.
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Gleichzeitig bekommt Kirgistan, das als eines der ärmsten GUS-Länder gilt (neben Tadschikistan) ein Krisen-Hilfspaket in Höhe von 150 Mio. USD. Kirgisische Schulden im Wert von 180 Mio. USD schreibt Russland ab.
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