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| Der Orientalist Michail Margelow ist Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses des Föderationsrates (Foto: Ria Nowosti) | |
Mittwoch, 21.02.2007
Krieg im Iran wäre der politische Tod für George Bush
Moskau. Ein Krieg gegen den Iran wäre der vorzeitige politische Tod für US-Präsident Bush. Darum sei ein amerikanischer Militäreinsatz gegen den Iran „nicht real“, meint der Außenpolitische Sprecher des Föderationsrates Russlands.
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Die politische Elite der USA sei in der Iran-Frage gespalten. Diesen Eindruck habe er von einer Washingtonreise Anfang Februar mitgebracht, sagt Michael Margelow, Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses des russischen Föderationsrates in einem Interview.
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In den USA gebe es darum keinen politischen Willen, das Iran-Problem mit Gewalt zu lösen.
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„In den USA werden die Stimmen immer lauter, dass im Iran – nach Somalia und Afghanistan - die dritte Niederlage in Folge in einem Konflikt mit der islamischen Welt droht“, meint Margelow.
Jede beliebige Militäraktion gegen den Iran wäre gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Tod des amerikanischen Präsidenten. Der Kongress, der sich bei den Wahlen stark verändert habe, könnte ein Amtsenthebungsverfahren gegen Bush einleiten.
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Bereits jetzt führe die USA zwei Kriege. Ein dritter würde ihre Kraft überschreiten, erklärt der Senator, der gestern von einer Reise nach Teheran zurückgekehrt war. Der Iran sei gesprächs- und kompromissbereit, werde aber an seinem Recht auf zivile Nutzung der Atomenergie festhalten.
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Im Frühstücksfernsehen des russischen Staatsfernsehens wird hingegen seit zwei Tagen in einem redaktionellen Beitrag die Ansicht vertreten, die USA seien gegenwärtig nicht nur technisch bereit zu einer Militäraktion. Wenn die Aktion sich auf einen Luftwaffenschlag gegen iranische Atomanlagen beschränke, könnte sie auch die Unterstützung von Demokraten wie Hillary Clinton bekommen. (mig/.rufo)
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