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| Barack Obama: Keine neuen Raketen in Osteuropa - wenn Russland den Iran zurückpfeift (Foto: newsru) | |
Dienstag, 03.03.2009
Obama bietet Russland Verzicht auf Abwehrraketen an
Washington. Die USA wären bereit, auf die Aufstellung der umstrittenen Abwehrraketen in Osteuropa zu verzichten. Voraussetzung wäre allerdings, dass Russland dem Iran dafür dessen Atomraketen-Pläne ausredet.
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Dieses Angebot hat US-Präsident Barack Obama seinem russischen Kollegen Dmitri Medwedew in einem Brief unterbreitet. Über das offiziell nicht veröffentlichte Schreiben berichtete heute die „New York Times“ unter Berufung auf nicht näher genannte Informanten in der US-Administration. Der Brief sei vor etwa drei Wochen in Moskau übergeben worden.
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Moskau soll den Iran auf eine erträgliche Linie bringen Das Schreiben zufolge wären die USA bereit, das unter George Bush vorangetriebene und von Russland hart kritisierte Raketen-Projekt in Polen und Tschechien nicht weiter zu verfolgen, wenn der Iran seine Pläne zum Bau von Atombomben und Langstreckenraketen aufgäbe. Es handelt sich also um eine Aufforderung an Moskau, seine mehr oder weniger guten Kontakte nach Teheran entsprechend einzusetzen.
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Russland will ebenfalls eine atomare Aufrüstung des Iran verhindern, lehnt aber die vom Westen propagierte schärfere Vorgehensweise oder Sanktionen gegen das Mullah-Regime ab. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind recht intensiv und erstrecken sich auch auf politisch sensible Bereiche wie die Lieferung russischer Flugabwehrraketen und eines Atomkraftwerkes.
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Medwedew konstatiert neuen Ansatz in Washington Dmitri Medwedew hatte am Wochenende in einem Fernsehinterview gesagt, dass er aus Washington Signale erhalten habe, dass die Obama-Regierung die Frage der Abwehrraketen „auf eine kreativere und kooperativere Weise“ lösen wolle als unter Bush.
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Allerdings bedeutet Obamas Brief auch, dass Russland auf gewisse Weise unter Druck gesetzt wird: „Es geht nicht darum, dass die Russen sagen, wir versuchen es mal und deshalb habt ihr zu verzichten. Es geht darum, dass die Gefahr verschwindet”, kommentierte der Washingtoner Informant.
Eine offizielle Antwort des Kremls auf das „geheime“ Schreiben gab es ebenfalls nicht.
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Die Chefdiplomaten haben jetzt das Wort Es kann aber davon ausgegangen werden, dass das Thema wichtiger Gegenstand des ersten Treffens der neuen US-Außenministerin Hillary Clinton mit ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow sein wird. Es wird am Freitag in Genf stattfinden.
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Die beiden Präsidenten werden sich dann erstmals am 2. April in London am Rande der G20-konferenz treffen.
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