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Helm auf und ab in den Wahlkampf: Eines der auf der webseite gezeigten Putin-Porträts zeigt ihn als Eishockey-Spieler (Foto: putin2012.ru)
Helm auf und ab in den Wahlkampf: Eines der auf der webseite gezeigten Putin-Porträts zeigt ihn als Eishockey-Spieler (Foto: putin2012.ru)
Donnerstag, 12.01.2012

Putins Webseite: Parolen und Rücktritts-Aufforderungen

Moskau. Wladimir Putin will nach seinem Sieg bei der Präsidentenwahl eine stärkere Rolle Russlands in der Welt durchsetzen. Auf seiner Wahlkampf-Webseite hagelt es allerdings Rücktrittsforderungen.

«Die "Spielregeln" in der internationalen Politik und Wirtschaft können nicht hinter dem Rücken Russlands und unserer Interessen entschieden werden», heißt es in seinem heute veröffentlichten Wahlprogramm.

«Internationale Zusammenarbeit ist keine Einbahnstraße», so eine der Parolen Putins. Der russische Premierminister und Ex-Präsident kündigte eine «angemessene Antwort» auf «einseitige Schritte unserer Partner, die nicht die Meinung Russlands und seine Interessen berücksichtigen», an.

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Das Wahlprogramm Putins wurde heute auf der Webseite www.putin2012.ru veröffentlicht. Eine Rubrik dort erlaubt es den Web-Nutzern auch, „Wählervorschläge“ an Putin zu machen.

Heftiges Für und Wider um Rücktritts-Wünsche


Gegenwärtig sind die drei populärsten Vorschläge allerdings allesamt Aufforderungen an Putin, zurückzutreten und auf seine Kandidatur zu verzichten. „Dieser Schritt wäre das nützlichste, was sie für das Land tun können“, schrieb ein gewisser Arkadi Wischnjow. „Bringen Sie die Situation nicht bis zur Revolution“, appelliert eine gewisse Swetlana Sorokina.

Die Besucher von Putins Seite haben dabei Gelegenheit, für oder gegen die Vorschläge zu stimmen. Die Rücktrittsaufforderungen unterstützen gegenwärtig 49 bis 55 Prozent.

Wie viele User abgestimmt haben, ist nicht ersichtlich. 51 Prozent unterstützen auch die Aussage einer Leserin, die Putin „als den besten auf der Welt“ bezeichnet und ihm viel Erfolg bei den Wahlen wünscht.

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Stab setzt auf Sieg im ersten Durchgang


Putins Wahlhelfer rechnen mit einem Sieg im ersten Wahlgang. «Das wäre ein schlechter Stab, der nicht von einem Erfolg seines Kandidaten in der ersten Runde ausgeht», sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow.

Dafür wären mindestens 50 Prozent der Stimmen notwendig. Allerdings schließen Beobachter aufgrund sinkender Umfragewerte für Putin eine Stichwahl nicht mehr aus.

(mit Material von dpa)


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Bernhard 13.01.2012 - 23:56

Medwedjew ist Marionette

Der Marsch Putins in das ewige Präsidentenamt wird mit jedem Monat, Tag und Stunde die vergeht immer beschwerlicher. Herrlich und wunderbar erfrischend zu lesen, sind die Forderungen der immer mehr politisch erwachenden Menschen nach dem Abschied von Putin aus der Politik. Das geknebelte Rußland will sich wie Houdini aus den brutalen Fängen der Putin-Medwedjew Diktatur befreien. Sie können nicht Millionen einsperren. Gerade die große Anzahl der nach politischer Freiheit strebenden Demonstranten ist ihr größter Schutz. OMON und die Polizei kann nicht gegen 2, 3 oder 10 Millionen im ganzen Land vorgehen. Rußlands Menschen sehen nicht nur einen Silberstreifen von der mit Sehnsucht erhofften Freiheit, sondern ein gewaltiges Strahlen voller Verheißungen ohne Angst die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen. Putin weis seit einiger Zeit, dass seine politische Laufbahn ein jähes Ende finden kann. Seine Parolen werden immer extremer und sein Ziehsohn Medwedjew ist ihm keine Stütze mehr. Geht mit Gott, aber geht. Sonst kann aus der friedlichen Masse ein ungeduldiger Haufen werden, der die \" Zwei \" mit Knüppeln aus ihren Palästen jagt.


stuartpet@googlemail.com 12.01.2012 - 20:16

Putins Blablabla. . . .

Putin und seine Klaqueure haben Angst vor dem Volk und deshalb verspricht er das blaue vom Himmel, was er alles nach seiner Wahl tun werde. Warum nutzt er nicht schon hier und jetzt seine Macht und gibt Rede und Demonstrationsfreiheit.
Nein her Puratino-Putin, das Volk hat sie längst durchschaut und will nach 90 Jahren verschiedener Diktaturen endlich in Freiheit leben. Der Westenl, Deutschland, England und Frankreich dient den Menschen als Vorbild. Recht so, denn das reichste Land der Erde hingt diesen Demokratien meilenweit hinterher.
Gehen sie Herr Putin aufs Altenteil, denn sie können nur noch Schaden anrichten. Dochdas hat Mütterchen Rußland nicht verdient. Rußland will endlich frei sein. Ohne Putin.


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