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| Lutsch-Energija verliert sein erstes Spiel auf eigenem Boden. Foto: newsru.com | |
Montag, 25.09.2006
2:0 – Zenit knackt die Festung Wladiwostok
St. Petersburg. Ein Tag der Rekorde: Erstens hat Zenit als erster Club der Premierliga in Wladiwostok gewonnen. Zweitens war mit 350 Supportern die bisher größte Auswärtsfangemeinde in Wladiwostok anwesend. Drittens schoss Andrej Arschawin das schnellste Tor der Saison 2006.
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Alle Vereine der Premierliga haben Angst vor der Auswärtsfahrt in den Fernen Osten, denn neun Stunden Flug und eine Zeitverschiebung von sieben Stunden machen eine normale Vorbereitung auf das Spiel im Dynamo-Stadion in Wladiwostok so gut wie unmöglich.
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Wen wundert es da, dass Lutsch-Energija in dieser Saison auf eigenem Platz noch nie verloren hat und den wenigsten Gegnern wenigstens ein Unentschieden gelang. Doch dann kam Zenit und räumte gleich in dreifacher Hinsicht auf.
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Ein Tor nach 31 Sekunden
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Die Petersburger waren am Sonntagmorgen in Wladiwostok gelandet; bis zum Spiel, das um 19 Uhr Ortszeit begann, war viel Zeit. Für die Furore, die am Abend folgen sollte, sprach eigentlich gar nichts, denn dem Team fehlten die beiden Stürmer Kershakow und Tekke sowie Cheftrainer Advocaat.
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Alle drei mussten aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben. Im Angriff teilten sich in Kershiks Abwesenheit Arschawin und Panow die Positionen. Andrej hatte es von Anfang an sehr eilig – kaum war das Spiel angepfiffen, hatte er die Kugel auch schon im Tor versenkt. 31 Sekunden war das Spiel zu dem Zeitpunkt in Gange.
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Nach diesem schnellsten Tor der Premierliga-Saison 2006 lief die Begegnung ausgeglichen, Zenit zeigte aber nicht den Anflug von Müdigkeit und gab dem Gegner so gut wie keine Chance, sich Malafejews Tor gefährlich zu nähern.
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Der Run auf die Medaillen beginnt
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In der 62. Minute kam auch der zweite Stürmer zum Erfolg. Nach einem wunderschönen Pass des Koreaners Li Ho schickte Alexander Panow den Ball ins gegnerische Tor. In der verbliebenen Spielzeit war Zenit näher am Ausbau seines Erfolgs als Lutsch am Anschlusstreffer.
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Nach diesem in jeder Hinsicht runden Erfolg hat Zenit 36 Punkte und liegt nur drei Zähler von einem Medaillenrang entfernt. Zudem müssen die Petersburger noch gegen alle drei Führenden spielen und haben also alle Chancen, sich noch nach ganz oben aufzuschwingen.
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(sb/.rufo)
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