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| Wladimir Lissin ist der reichste Mann Russlands in diesem Jahr laut Forbes (Foto: newsru) | |
Freitag, 16.04.2010
Forbes: Russlands Milliardäre verdoppeln ihr Vermögen
Moskau. Die Krise ist vorbei – für Russlands Oligarchen. Gegenüber 2009 hat sich die Zahl der Dollarmilliardäre laut Forbes fast verdoppelt. Reichster Russe ist ein Stahlbaron. Abramowitsch schafft es nicht in die Top-3.
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62 Dollarmilliardäre zählt Forbes in seinem traditionellen Ranking der 100 reichsten Russen auf. Damit ist das Journal etwas bescheidener als die russische Zeitschrift „Finans“, die im Februar auf 77 Milliardäre kam. Auch bei den Vermögensschätzungen ist Forbes etwas vorsichtiger: 297 Milliarden besitzt die „Goldene Hundertschaft“.
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Das ist deutlich mehr als 2009: Damals waren es gerade einmal 32 Milliardäre. Das Vermögen der 100 reichsten Russen schätzte Forbes damals auf 142 Milliarden Dollar. Innerhalb eines Jahres haben die russischen Oligarchen ihr Kapital also mehr als verdoppelt.
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Wladimir Lissin ist reichster Russe 2010 Erfolgreichster Milliardär war im vergangenen Jahr war Stahlbaron Wladimir Lissin. Er steigerte sein Vermögen um 10,6 Milliarden Dollar auf 15,8 Milliarden Dollar. Damit ist der Besitzer des Stahlkonzerns NLMK der reichste Mann Russlands.
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Zweitreichster Russe ist die vergangene Nummer eins, Michail Prochorow. Der Chef der Onexim-Gruppe kommt auf 13,4 Milliarden Dollar. Der Junggeselle profitierte im vergangenen Jahr noch von seinem rechtzeitigen Ausstieg bei Norilsk Nickel. Nun konnte er mit dem Wachstum der meisten anderen Oligarchen allerdings nicht mithalten.
„Harter Hund“ Fridman profitiert von der Krise Eindeutig profitiert von der Krise hat der Bankier Michail Fridman. Er machte im vergangenen Jahr einen Sprung um 8,2 Milliarden Dollar nach oben und ist nun mit 12,7 Milliarden Dollar der drittreichste Russe.
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Fridmans Alfa-Bank gilt als unangenehmster Gläubiger in Russland. Seinen Kollegen Oleg Deripaska (laut Forbes mit 10,7 Mrd. USD die Nummer fünf im Rating) trieb er mit Drohungen und gerichtlichen Klagen fast in den Wahnsinn. Zumindest trieb er beim zahlungsunwilligen Deripaska seine Schulden ein.
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Abramowitsch führt die Verfolger an Erstmals seit Jahren nicht unter den Top-3 ist Roman Abramowitsch. Dennoch bleibt der Ex-Gouverneur von Tschukotka mit 11,2 Milliarden Dollar immer noch im Hochadel der russischen Finanzelite vertreten.
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Lukoil-Chef Wagit Alekperow ist mit mit 10,6 Milliarden Dollar sechstreichster Russe vor dem Besitzer der Investment-Holding Interros Wladimir Potanin (10,3 Mrd. USD), und den Stahlbaronen Alexej Mordaschow (Severstal, 9,9 Mrd. USD), Viktor Raschnikow (MMK, 9,8 Mrd. USD) und dem Besitzer des Düngemittelkonzerns Uralkali Dmitri Rybolowlew (8,6 Mrd. USD)
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Einzige Frau im Milliardärsrating bleibt die Ehefrau von Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow, Jelena Baturina. Trotz der weiter anhaltenden Krise im Bausektor konnte sie mit 2,3 Milliarden Dollar ihr Vermögen wieder verdoppeln.
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