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Dienstag, 21.02.2006
Beresowski soll Separatisten finanziert haben
Moskau. Der russische Exil-Magnat Boris Beresowski soll angeblich während des ersten Tschetschenienkrieges wesentlichen Anteil an der Finanzierung der tschetschenischen Separatisten gehabt haben. Der Milliardär habe sich wiederholt mit den Anführern der tschetschenischen Kämpfer getroffen, sagte der tschetschenische Vizepremier Ramsan Kadyrow.
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Beresowski habe den Separatisten erklärt, er könne ihnen nicht direkt Geld zahlen, behauptete Kadyrow bei einem Treffen mit der UN-Menschenrechtskommissarin Louise Arbour. Er habe ihnen daher angeboten, russische Militärs zu entführen und von ihm das Lösegeld entgegenzunehmen.
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Beresowski hatte sich während des ersten Tschetschenienkrieges wiederholt als Zwischenhändler bei der Beendigung von Geiselnahmen eingeschaltet. Vorwürfe, er habe die tschetschenischen Kämpfer finanziert, wurden in Russland in der Vergangenheit immer wieder erhoben, seit der einstige Kreml-Intimus sich mit dem neuen Staatschef Wladimir Putin überworfen hatte.
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(kp/.rufo)
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