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Donnerstag, 12.01.2006
Bush-Attentäter muss lebenslang hinter Gitter
Der Georgier Wladimir Arutjunian, der im Mai 2005 einen Anschlag auf US-Präsident Bush und Georgiens Staatsoberhaupt Michail Saakaschwili verüben wollte, tritt heute seine Haftstrafe an. Ein Gericht in Tiflis hatte den 28jährigen am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt.
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Bush war im Mai vergangenen Jahres zu einem Kurzbesuch nach Tiflis geflogen. Bei einer Massenkundgebung auf dem Freiheitsplatz in Tiflis hatte Aratjunian eine Handgrante in Richung Tribüne geschleudert, auf der sowohl Bush als auch Saakaschwili waren. Die Granate explodierte allerdings nicht.
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Im Juli wurde der Attentäter verhaftet. Bei seiner Festnahme setzte er sich zur Wehr und erschoss einen Sicherheitsbeamten. Der amerikanische Geheimdienst hatte wesentlich zur Ergreifung des Terroristen beigetragen.
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Arutjunian hatte mehrmals öffentlich zugegeben, dass er die Granate geworfen habe. Gegen das Urteil will seine Anältin Widerspruch einlegen. (ab/.rufo)
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