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Donnerstag, 20.07.2006
Estland will Witwe von Dudajew einbürgern
Moskau. Die Regierung von Estland ist bereit, die Witwe des ersten Präsidenten von Tschetschenien, Dschochar Dudajew, einzubürgern, berichtet Interfax. Dudajew hatte 1992 einseitig die Unabhängigkeit Tschetscheniens verkündet. Im ersten Tschetschenienkrieg wurde er von einer russischen Rakete getötet. Seine Witwe, Alla Dudajewa, lebt derzeit in Litauen.
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"Wenn Alla Dudajewa und ihre Familienmitglieder um die Verleihung der Staatsbürgerschaft bitten würden, wäre das möglich", sagte ein Regierungssprecher.
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Dudajewa hatte lange Zeit in Istanbul und später in der litauischen Hauptstadt Vilnius gelebt. 2003 hatte sie erstmals den Antrag gestellt, in Estland eingebürgert zu werden.
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Damals war der Wunsch abgelehnt worden, weil sie nicht ständig in Estland lebte. Inzwischen gebe es aber nach estonischem Recht auch die Möglichkeit, Personen die Staatsbürgerschaft zu verleihen, die nicht in Estland wohnen, aber sich besondere Verdienste erworben haben, sagte der Sprecher.
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Worin die besonderen Verdienste der Dudajew-Witwe bestehen, wurde nicht bekannt gegeben. Zu Sowjetzeiten hatten sie und ihr damals noch als Armeegeneral dienender Mann allerdings in Estland gewohnt.
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(ab/.rufo)
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