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Dienstag, 20.05.2008
EU hofft: Beendet Kaspi-Pipeline Russlands Gas-Monopol?
Baku. Turkmenistan und Aserbaidschan beraten über eine engere Kooperation bei der Energieförderung und -weiterleitung. Bei seinem derzeit andauernden Staatsbesuch in Baku will der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdymuchamedow mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Ilham Alijew über eine gemeinsame Pipeline durch das Kaspische Meer beraten.
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Sollten sich die beiden Staatschefs einigen könne, würde das die Monopolisten-Stellung Russlands bei der Weiterleitung von Gas aus Mittelasien beenden. Nutznießer könnte die Europäische Union sein, die so Gas unabhängig von Moskau aus Mittelasien beziehen könnte.
Bereits im April hatte die EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner die turkmenische Hauptstadt besucht und für die Union 10 Milliarden Kubikmeter Gas für das Jahr 2009 „reserviert“. Bei dem Besuch hatte Berdymuchamedow der EU zudem zugesichert, an Ausschreibungsverfahren für die Erschließung neuer Gasfelder teilnehmen zu dürfen.
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Eine turkmenisch-aserbaidschanische Pipeline durch das Kaspische Meer könnte jährlich acht Milliarden Kubikmeter Gas befördern.
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Die Verbindung Baku, Tiflis, Ersurum könnte zusätzlich Hauptzuleitungsquelle für die geplante EU-Pipeline „Nabucco“ werden, die das Gas anschließend von der Türkei weiter in die EU leiten würde.
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