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Sonntag, 13.01.2008
Georgien: Großkundgebung der Opposition in Tiflis
Tiflis. Im Zentrum der georgischen Hauptstadt findet eine Kundgebung der Opposition statt. Führende Politiker der Anti-Saakaschwili-Koalition brachten vor annähernd 100.000 Menschen ihre Forderungen zum Ausdruck.
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Die Hauptforderung ist die Anberaumung eines zweiten Wahlgangs. Am Vormittag hatte die Zentrale Wahlkommission das offizielle Endergebnis der vorgezogenen Präsidentenwahl bekannt gegeben. Die Opposition beklagt vehemente Wahlfälschungen und will den Sieg Saakaschwilis mit 53,4 Prozent der Stimmen nicht anerkennen.
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Weitere Forderungen sind die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Vorsitzenden der Wahlkommission und die Berufung einer neuen Kommission, die alle Stimmzettel nochmals auszählen soll.
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Zurzeit hat sich die Menschenmenge (die Veranstalter schätzen, dass, wie geplant, etwa 100.000 Menschen erschienen sind) in Richtung Parlamentsgebäude und Platz der Freiheit in Bewegung gesetzt, wo die Kundgebung zu Ende gehen soll.
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Die Opposition ist gewillt, die Demonstrationen so lange fortzusetzen, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Das nächste Meeting soll am 15. Januar stattfinden. Derweil ist Ex-Außenminister Irakli Okruaschwili in seiner französischen Abschiebehaft in Hungerstreik getreten. Damit protestiert er gegen das von der Wahlkommission offiziell verkündete Endergebnis.
(sb/.rufo/St. Petersburg)
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