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Donnerstag, 26.01.2006
Halb Georgien jetzt auch noch ohne Strom
Wegen eines Schadens an einer wichtigen Hochspannungsleitung ist der Osten Georgiens einschließlich der Hauptstadt Tiflis ohne Stromversorgung. Auch die Reparatur der gesprengten Gaspipeline verzögert sich weiter.
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Wo und warum die Hochspannungsleitung unterbrochen wurde, ist noch nicht klar,so das georgische Energieministerium. Der Leitungsschaden habe zudem eine Panne in einem Kraftwerksblock provoziert, weshalb es in Tiflis zu einem fast flächendeckenden Blackout kam.
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Auch die Gasversorgung des Landes funktioniert nicht richtig: Über den nach dem Pipeline-Anschlag im Kaukausus eingerichtete Ersatzversorgung via Aserbaidschan fließe gegenwärtig wegen technischer Probleme bedeutend weniger Gas, so dass der Druck für Heizzwecke in den Haushalten kaum ausreiche.
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Gleichzeitig verzögert sich die Reparatur der gesprengten Leitung in Nordossetien weiter. Wie Gazprom mitteilte, muss ein weiteres neun Meter langes Rohrstück ausgetauscht werden, das ebenfalls bei dem Anschlag am Sonntag beschädigt worden sei. Deshalb werde erst morgen das Erdgas wieder nach Georgien fließen können. (ld/.rufo)
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