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Dienstag, 25.07.2006
Lebensmittelkosten in Moskau steigen rasant
Moskau. Neben den stetig wachsenden Mietkosten in der russischen Hauptstadt müssen die Moskauer nun auch mit rasant steigenden Lebensmittelpreisen zurechtkommen, berichtet Interfax. Dem städtischen Statistikamt zu Folge wuchsen die Preise für Nahrungsmittel im letzten Halbjahr um 7,7 Prozent.
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An der sich drehenden Preisspirale ist keineswegs allein das Alkoholdefizit schuld. Spirituosen verteuerten sich gerade einmal um 4,2 Prozent (dabei sind die Preissprünge im Juli allerdings noch nicht mit einberechnet).
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Wesentlich stärker fiel der Preisanstieg bei Gemüse aus, dass sich um etwa 70 Prozent verteuerte. Zucker und Salz wurden nach Defizitgerüchten ebnfalls teurer - um 13 Prozent im Schnitt. Fleischprodukte verteuerten sich um sieben - zehn Prozent.
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Zentralbankchef Sergej Ignatjew hatte vor wenigen Wochen seine Inflationsprognose bekräftigt. Demnach soll die Inflation in Russland bis Ende des Jahres 8,5 Prozent nicht übersteigen.
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Vieles hänge freilich von der Ernte ab, räumte Ignatjew ein. Nach einer guten Ernte würden die Preise für Obst und Gemüse in den letzten Sommermonaten fallen.
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(ab/.rufo)
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