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Montag, 03.04.2006
Menschenrechtler in Moskau wegen Demo festgenommen
Moskau. Vor dem Moskauer Außenministerium ist heute der bekannte Menschenrechtler Lew Ponomarjow festgenommen worden. Er und ein Kollege hatten dort gegen mangelnde Bemühungen der russischen Behörden zur Befreiung von in Weißrussland aus politischen Gründen inhaftierten russischen Bürgern protestiert.
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Die Polizisten hätten behauptet, sie handelten auf Weisung der Staatsanwaltschaft, wiesen aber keine entsprechenden Dokumente vor, erklärte Ponomarjow gegenüber „Echo Moskaus“.
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Bei seiner Festnahme handele es sich um einen eindeutigen Gesetzesverstoß, da es russischen Bürgern erlaubt sei, jederzeit und überall sogenannte Einmann-Manifestationen durchzuführen – solange der Inhalt des gezeigten Plakats nicht gegen die Gesetze verstößt.
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Vertreter mehrerer Menschenrechts-Organisationen hatten vorgehabt, sich gegenseitig beim Demonstrieren abzulösen.
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Die russische Botschaft in Minsk spricht von vier Russen, die bei der Auflösung der Anti-Lukaschenko-Demo am 25. März verhaftet worden seien. Man habe sie zu 15 bzw. 12 Tagen Arrest verurteilt. Über ihre Haftbedingungen hätten sie sich ncith beklagt, die konsulatsmitarbieter seien aber um Decken, Medikamente und Zeitungen gebeten worden. (ld/.rufo)
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