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Freitag, 22.06.2007
Moldawiens Präsident wegen Transnistrien in Moskau
Moskau. Der moldawische Präsident Wladimir Woronin ist zu einem Arbeitsbesuch in Moskau eingeflogen. Hauptthemen der Visite sind erwartungsgemäß der Export von moldawischem Wein nach Russland und die Transnistrienfrage.
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Am Morgen landete Woronin auf dem Moskauer Regierungsflughafen Wnukowo-2. Vor seinem Abflug hatte der moldawische Staatschef noch einmal auf die Probleme in den bilateralen Beziehungen aufmerksam gemacht.
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So ist seit März 2006 der Import moldawischen Weins und anderer landwirtschaftlicher Produkte nach Russland verboten. Russische Gesundheitsbehörden hatten Moldawien vorgeworfen, minderwertige Qualität nach Russland zu liefern. Nach Angaben sind jedoch inzwischen alle angesprochenen Mängel beseitigt worden.
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"Wir haben alles getan. Von der russischen Seite herrscht seit November vergangenen Jahres Schweigen wie in einem tiefen Schacht", beklagte sich der Präsident des GUS-Landes.
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Zudem sorgt die Unterstützung Moskaus für die von Moldawien abtrünnige Teilrepublik Transnistrien für Spannungen in den bilateralen Beziehungen. Moskau hatte u.a. Transnistrien als Druckmittel bei den Kosovo-Verhandlungen eingesetzt. Werde der Kosovo für unabhängig erklärt, so sei dies als Präzedenzfall auch für Konflikte auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zu verstehen, erklärten russische Politiker.
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(ab/.rufo/Moskau)
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