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Donnerstag, 14.02.2008
Neue Verordnung: Kreml-Foto nur noch mit kleinen Kameras
Moskau. Die Entwarnung direkt zu Beginn: Erinnerungsfotos vom Kreml dürfen Moskau-Touristen auch in Zukunft machen. Allerdings regelt eine neue Verordnung, die jetzt erlassen wurde, mit welchen Kameras das geschehen darf.
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Die Nachricht ist nur auf den ersten Blick kurios. Denn die Verordnung bringt lediglich in Ordnung, was bisher vollkommen ungeordnet ablief. Bisher lautete die Rechtsverordnung ganz allgemein und undifferenziert: Auf dem Kreml-Gelände und im angrenzenden Alexander-Garten darf nur mit behördlicher Genehmigung fotografiert und gefilmt werden.
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Hätten die Polizisten im und um den Kreml in den vergangenen Jahren strikt nach dieser Verordnung gehandelt, wären sie ganz schön ins Schwitzen geraten: Täglich hätten sie tausende von Touristen „entwaffenen“ und ihnen Video-Kameras und Fotoapparate abnehmen müssen. Die klugen Polizisten dachten erst gar nicht daran und ließen die Touristen gewähren.
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Recht so: Denn die alte Verordnung hatte nicht die Touristen im Blick, sondern offizielle TV-Teams und Medien-Fotografen. Die sollten den Behörden vor Dreh- und Shooting-Beginn doch erst einmal darlegen, für welche Sendung oder welche Zeitschrift die Aufnahmen gedacht waren – eine ganz legitime Forderung, die ähnlich wahrscheinlich für den Londoner Buckingham Palace oder das Berliner Schloß Bellevue von der jeweiligen Regierung geltend gemacht wird.
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Nur, wie gesagt, in der alten Kreml-Verordnung wurde nicht ausdrücklich zwischen Touristen und Profis unterschieden. Die neue Verordnung macht diesen Unterschied jetzt.
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