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Donnerstag, 07.06.2007
Putin bietet Bush Radaranlage in Aserbaidschan an
Heiligendamm. Wladimir Putin hat den USA vorgeschlagen, die von Russland bei Aserbaidschan angemietete Radaranlage Gabala für ein gemeinsames Raketenabwehr-System zu nutzen. Bush zeigte sich interessiert.
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"Wir könnten die von uns gemietete Radaranlage Gabala in Aserbaidschan gemeinsam nutzen… Am Mittwoch hatte ich diesbezüglich mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew gesprochen. Das (zwischen Russland und Aserbaidschan) gültige Abkommen lässt eine solche Nutzung zu", sagte Wladimir Putin nach einer Unterredung mit US-Präsident George W. Bush in Heiligendamm.
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Laut Putin könnte die dortige Radarstation in automatischem Regime genutzt werden und würde nicht nur „einen Teil Europas, sondern ganz Europa ohne Ausnahme“ abdecken.
Die von Russland gegenwärtig auf zehn Jahre angemietete ehemalige sowjetische Anlage von Gabala überwacht den Luftraum in südlicher Richtung- von der Türkei über den Iran, Pakistan, Indien, China und Australien bis hin zu Teilen Afrikas.
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Trümmer etwa abgefangener Raketen würden dann auch nicht – anders als bei dem US-Projekt mit einer Stationierung in Osteuropa - auf europäischem Territorium niedergehen, sondern „über dem Meer und dem Ozean“. Welche Meere Putin damit meinte, präzisierte er aber nicht.
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Wichtig sei, dass alle Europäer - also auch Russland - beteiligt würden, sagte Putin. Und dass es während der Diskussion darüber keine Alleingänge der USA gebe.
Ohne auf Details einzugehen sagte Bush, die Idee Putins sei interessant. Es werde einen Dialog zu diesem Vorschlag geben.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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