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Donnerstag, 01.11.2007
Rechte zerstritten: Russischer Doppel-Marsch am 04.11.
Moskau. Unter den Organisatoren des so genannten „Russischen Marschs” soll Zwietracht herrschen: Für den 04. November sind in Moskau gleich zwei parallele Veranstaltungen geplant. Der erste Marsch findet tagsüber statt und wurde von der „Bewegung gegen illegale Immigration“ und vom „Slawischen Verband“ beantragt.
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Der zweite Marsch findet abends gegen 19.00 Uhr statt und wird von der Partei „Volksbund“ (Narodny sojuz) veranstaltet. In der öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung bezeichneten die Organisatoren des ersten Marschs die Führungsfigur des „Volksbunds“, Sergej Baburin, als „unrussisch nach Gesinnung und Blut“.
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Seit 2005 rufen mehrere Gruppierungen und Parteien des rechten politischen Spektrums zum so genannten „Russischen Marsch“ auf – darunter der „Slawische Verband“, Die „Bewegung gegen illegale Immigration, der „Russische Nationalverband“ und die national-patriotische Organisation „Pamjat“ (Erinnerung).
Die Organisatoren rechnen in diesem Jahr mit rund 5.000 Demonstranten. Auch im vergangenen Jahr hatten sich einige hundert Anhänger des rechten Spektrums in der Nähe der Metro-Station Park Kultury versammelt und demonstriert.
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Unterdessen beklagen sich Organisatoren und Teilnehmer beider Märsche, dass die Behörden Druck auf sie ausübten. Angeblich seien Mitglieder der teilnehmenden Gruppierungen gezwungen worden, Dokumente zu unterschreiben.
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Darin hätten sie sich verpflichten müssen, nicht am Marsch teilzunehmen.
(cj/.rufo/Moskau)
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