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Mittwoch, 18.01.2006
Retten Merkel und Putin Großauftrag für Siemens ?
Auf Bitten Angela Merkels hat Wladimir Putin sich in die Diskussion um einen Großauftrag der Russischen Eisenbahnen RZD für Siemens eingeschaltet. In Gegenwart von Putin und Bundeskanzler Schröder hatten RZD und Siemens im April 2005 eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der Siemens 60 Hochgeschwindigkeitszüge im Werte von 1,5 Milliarden Euro nach Russland liefert. Die RZD hatten später zunächst den Auftrag ganz annulliert und dann im Dezember auf acht Züge reduziert.
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Wladimir Putin habe nach dem Treffen Mit Kanzlerin Merkel, so berichtet heute die Zeitung „Wremja Nowostjej“, gestern den neuen RZD-Chef Wladimir Jakunin zur Aufklärung der Sachlage angerufen. Jakunin habe dem Präsidenten erklärt, er habe in „ernsthaften Verhandlungen“ mit Siemens versucht, die Auftrag zu „optimieren“. Auf dem Eisenbahnnetz in Russland könne gegenwärtig eine so große Zahl von Hochgeschwindigkeitszügen nicht eingesetzt werden.
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Es habe Missverständnisse mit Siemens gegeben, sagte Jakunin, diese seien aber überwunden. Es sei ein Protokoll mit Siemens unterschrieben worden, dass beide Seiten voll zufrieden stelle.
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Ein Sprecher von Siemens-Moskau erklärte dazu, im April 2005 in Hannover sei lediglich eine vorläufige Vereinbarung unterzeichnet worden. Die Verhandlungen gingen weiter. Siemens rechne mit einer Vertragsunterzeichnung bis Ende März.
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(gim/.rufo)
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