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Donnerstag, 12.03.2009
Russen reisen weniger ins Ausland – Österreich im Plus
Moskau. Finanzkrise und Rubelabwertung haben den Russen die Reiselust verdorben. Reisebüros konstatieren einen deutlichen Rückgang bei den Auslandsreisen. Nur Österreich hält sich wacker und widersteht dem Trend.
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Nach der Rubelabwertung ist der Auslandsurlaub für die Russen teuer geworden. Dementsprechend schlecht sind die nun vorgelegten Zahlen für Dezember und Januar. Zur Jahreswende wollten deutlich weniger Russen ins Ausland als gewöhnlich. Besonders betroffen sind Spanien und die Türkei. Dort betrug der Rückgang jeweils etwa ein Drittel.
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In diesem Jahr wird in der Branche insgesamt mit einem Rückgang von 22 Prozent gerechnet. Damit würden nur noch 6,5 Millionen Russen ins Ausland reisen.
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Während seine Kollegen klagen, kann sich Emanuel Lehner, Chef der Österreich-Werbung in Moskau, freuen: „Bei uns ist im Dezember die Zahl der Ankünfte um 13 Prozent, im Januar um 20 Prozent gestiegen“, sagte er Russland-Aktuell. Die Zahl der Übernachtungen von Russen in Österreich hat ebenfalls in beiden Monaten zugenommen.
Prognosen für das Gesamtjahr will Lehner nicht abgeben, doch er ist optimistisch. Die Wachstumsraten werden zwar niedriger sein als in den vergangenen Jahren, dich die Nachfrage sei nach wie vor hoch.
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Ein gemischtes Bild bietet sich hingegen bei den Schweizer Touristikfirmen: Für Dezember liegen bereits Zahlen vor. Demnach hat sich die Zahl der russischen Touristen in der Schweiz um drei Prozent verringert. Dafür machen die Touristen offensichtlich etwas länger Urlaub. So hat sich die Zahl der Übernachtungen um zwei Prozent erhöht.
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Aus Deutschland liegen keine Zahlen für die Entwicklung der russischen Touristenströme vor.
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