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Dienstag, 12.02.2008
Aktualisiert 12.02.2008 13:28
Russische Bomber überfliegen US-Flugzeugträger
Moskau. Zu einem brisanten Zwischenfall ist es im Pazifik gekommen. Russische Bomber des Typs TU-95 haben den US-Flugzeugträger "Nimitz" in niedriger Höhe überflogen. Sofort stiegen amnerikanische Kampfjets auf.
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Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich der Vorfall bereits am Samstag südlich von Japan. Demnach überflogen eine TU-95 zweimal das Deck der USS Nimitz in nur 600 Meter Höhe. Eine weitere TU-95 begleitete den russischen strategischen Bomber in 91 km Entfernung.
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Vier amerikanische Kampfjets stiegen auf, um die russischen Bomber abzufangen. Auf Funk reagierten die russischen Piloten dabei nicht. Ein US-Militärsprecher sagt, der Einsatz von Abfangjängern sei in einer solchen Situation "die übliche Prozedur".
Der Überflug in geringer Höhe über ein fremdes Schiff gilt beim Militär grundsätzlich als aggressiver Akt. "Auch bei befreundeten Nationen ist es grundsätzlich üblich, einen Überflug bei der betreffenden Einheit anzufragen. Ausgenommen hiervon sind natürlich Übungen und Manöver, in denen die Reaktionen auf entsprechende Bedrohungen wie gegnerische Kampfjets geübt werden soll", teilte ein Offizier der Deutschen Marine Russland-Aktuell mit.
Bereits gestern hatte das japanische Außenministerium offiziellen Protest bei der russischen Regierung eingereicht, da russische TU-95 den japanischen Luftraum verletzt haben sollen. Vermutlich handelt es sich dabei um die gleiche Aktion.
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Russland wies den Protest Tokios zurück. Die Flüge seien entsprechend internationaler Regeln durchgeführt worden, heißt es. Es gebe somit keinen Grund zur Aufregung. Russland hat im Jahr 2007 die Flüge der strategischen Bomberflotte wieder aufgenommen.
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