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Freitag, 15.02.2008
Russland am Wochenende: Kosovo und Eiszeit
Moskau. Am Sonntag will das Parlament des Kosovo die Unabhängigkeit des Gebiets von Serbien erklären. Zuvor hatte der serbische Außenminister Vuk Jeremic nach einer außerplanmäßigen Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York erklärt, Serbien lehne die Unabhängigkeit weiterhin ab.
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Sein Land werde die Albaner nicht mit Gewalt von ihrer Entscheidung abhalten. Allerdings werde man eine diplomatische und wirtschaftspolitische Antwort finden. Die Unabhängigkeit des Kosovo werde Serbien niemals anerkennen.
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Vertreter Russlands, das die Position Serbiens in der Angelegenheit unterstützt, hatten nach der Sitzung im UN-Sicherheitsrat erklärt, die Befürworter der Unabhängigkeit seien in der Minderheit. Das russische Parlament, die Duma, bereitet eine Resolution vor, für den Fall, dass sich der Kosovo am Sonntag tatsächlich einseitig für unabhängig erklärt.
In Krasnojarsk endet am Samstag das Wirtschaftsforum „Russland 2008 bis 2020. Steuerung es Wachstums“. Redner wird unter anderem der Minister für regionale Entwicklung Dmitri Kosak sein. Als Gäste haben sich außerdem der russische Finanzminister Alexej Kudrin, der russische Verkehrsminister Igor Lewitin und der russische Kommunikationsminister Leonid Rejman angekündigt.
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Auf dem Forum werden Investitionsprojekte mit einem Volumen von rund 500 Milliarden Euro vorgestellt. Rund 1.500 russische und ausländische Gäste werden zum Forum erwartet.
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In Moskau und Umgebung wird es am Wochenende frostig. Die Temperaturen in der russischen Hauptstadt fallen auf minus acht bis minus zwölf Grad Celsius am Samstag. Und am Sonntag rauscht das Thermometer sogar bis auf minus 16 Grad Celsius in den Keller.
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Mild bleibt es am Wochenende in St. Petersburg. Der Temperatur-Tiefststand wird am Samstag mit minus fünf Grad Celsius erreicht. Und in Kaliningrad liegen die Temperaturen am Wochenende zwischen minus sechs Grad Celsius am Samstag und minus drei Grad Celsius am Sonntag.
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