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Montag, 05.03.2007
Russland droht mit Importverbot für EU-Fleisch
Moskau. Zum 1. April könnte in Russland ein Importverbot für Fleischlieferungen aus EU-Staaten in Kraft treten, wenn nicht jedes dieser Länder bis Monatsende eine Garantie auf seine Fleischkontrollen abgibt. Diese Drohung der russischen Veterinärbehörde Rosselchosnadsor betrifft einen Milliardenmarkt.
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Im letzten Jahr wurde aus der EU Fleisch im Wert von 1,5 Milliarden Dollar nach Russland eingeführt, so der russische nationale Fleischverband. Diese 680.000 Tonnen machen etwa ein Fünftel der russischen Fleisch-Importe aus dem „fernen Ausland“ aus.
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Russland hat in der Vergangenheit mehrfach die Qualität von Exportlieferungen aus den EU-Staaten bemängelt, die weniger scharf kontrolliert würden als Waren für den Binnenverbrauch. Besonders kritisch steht man Produkten aus den neuen EU-Mitgliedern Rumänien und Bulgarien gegenüber. Auch wurden Fälle von Etikettenschwindel zur Umdeklarierung der Herkunft und Auffrischung von Gammelfleisch bekannt.
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Brüssel besteht darauf, dass die EU für alle Mitgliedsstaaten zusammen Garantiezertifikate ausstellen kann und nationale Alleingänge gegen EU-Regeln verstoßen würden. Die russischen Fleischkontrolleure bestehen hingegen auf Dokumente aus den einzelnen Herstellerländern. (ld/rufo/St.Petersburg)
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