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Freitag, 03.08.2007
Weißrussisches Gas-Ultimatum endet um 10.00 Uhr
Moskau. Am Freitag um 10.00 Uhr endet das Ultimatum, das der russische Gasmonopolist Gazprom (Gasprom) an die weißrussische Regierung gestellt hat. Sollte Minsk bis dahin nicht verlässlich zugesichert haben, seine Restschulden für das erste Halbjahr 2007 zu begleichen, wird Gazprom die Gaslieferungen an das Nachbarland auf 45 Prozent drosseln.
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Gestern hatte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko noch einmal beteuert, Weißrussland sei zur Zahlung bereit. Es gehe um einen Betrag von 456 Millionen US-Dollar. Für einen Staat sei das keine Summe. Man werde zahlen.
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In der Konzernzentrale zeigt man sich indessen unbeeindruckt von den Beteuerungen. Gefragt sind hier verlässliche, schriftliche Vereinbarungen. „Bis zehn Uhr morgens bleibt noch genug Zeit, um diese Frage zu regeln“, erklärte am Donnerstagabend Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow.
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Bereits früher hatte Gazprom seinen westeuropäischen Abnehmern zugesichert, ihnen werde durch die Reduzierung der durchgeleiteten Gasmenge kein Nachteil entstehen. Im Notfall könne man auf Gasspeicher zurückgreifen, die der Konzern in Westeuropa unterhalte. Mit dieser Botschaft wollte Gazprom Befürchtungen zerstreuen, der Gasdruck könne in Westeuropa sinken, sollte Weißrussland während der angekündigten Reduzierung der Lieferungen aus den Transitpipelines Gas für den Eigenbedarf abzweigen.
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Die Verhandlungen mit der aus Minsk angereisten Delegation des weißrussischen Energiekonzerns „BelTransGas“ werden seit heute Morgen 9.00 Uhr Moskauer Ortszeit weitergeführt.
(cj/.rufo/Moskau)
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