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| Wladimir Putin weiß noch nichts von seinem Glück. | |
Mittwoch, 24.05.2006
Putin wird Ehrenbürger von St. Petersburg
St. Petersburg. Kurz vor den Feiern zum 303. Gründungstag von St. Petersburg hat die Gesetzgebende Versammlung die neuen Ehrenbürger bekannt gegeben. Auserkoren wurden Wladimir Putin und Ludmila Werbizkaja.
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In Petersburg ist es Tradition, alljährlich kurz vor dem 27. Mai zwei neue Ehrenbürger zu benennen. In diesem Jahr wurde diese Ehre dem russischen Präsidenten und der Rektorin der Staatsuniversität zuteil.
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Für Putin stimmten 42 der 47 Abgeordneten, für Werbizkaja 27. Das Nachsehen hatten der Generaldirektor des Metrobauers „Metrostroj“ Wadim Alexandrow, die Sängerin Edita Piecha und der Wissenschaftler Fjodor Uglow.
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Putin hat von nichts gewusst
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Der Vorsitzende des russischen Föderationsrates Sergej Mironow äußerte im Anschluss an die Prozedur den Verdacht, Putin wisse noch gar nicht, was ihm widerfahren sei. Höchstwahrscheinlich sei er gar nicht über die Initiative der Petersburger Parlamentarier informiert worden.
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Manövriert Petersburg Putin in eine unangenehme Lage?
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Mironow sieht Putin durch das Votum der Vertreter seiner Heimatstadt in eine unangenehme Lage manövriert. Natürlich gäbe es Gründe, den russischen Präsidenten zum Ehrenbürger der Stadt zu machen, für die er so viel getan hat. Doch Putin selbst sei ein bescheidener Mensch und würde deshalb Verlegenheit empfinden.
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Der Abgeordnete Michail Amossow ist der Meinung, ein aktiver Politiker, zumal einer von solch hohem Rang, sei für solch einen Titel nicht geeignet: „Heute ist er Ehrenbürger von St. Petersburg, morgen vom Gebiet Rjasan, dann von Tschukotka, und von da ist es nicht mehr weit bis zum ‚Besten Freund des Sportmanns’“.
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Kommt Putin zum Festakt?
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Die Zeremonie der Überreichung des Ehrenzeichens findet traditionell am 27. Mai, dem Geburtstag von St. Petersburg, statt. Parlamentssprecher Wadim Tjulpanow teilte der Internetzeitung Fontanka.ru mit, er werde sich mit der Präsidialverwaltung in Verbindung setzen, um zu erfahren, ob Putin persönlich teilnehmen könne.
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Die Ehrenbürgerwürde verleiht dem Ausgezeichneten neben allerlei Vergünstigungen auch das Recht, Gesetzesinitiativen im Petersburger Parlament einzubringen.
(sb/.rufo)
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