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Donnerstag, 07.06.2007
Boeing und Russland bändeln wieder miteinander an
St. Petersburg. Auf dem am Samstag beginnenden XI. Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (PEF) soll eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen dem US-konzern Boeing und der russischen Luftfahrt verkündet werden. Boeing wird seine Mitarbeit beim russischen Regionalflugzeug-Projekt SSJ intensiveren, während Aeroflot vermutlich den Ankauf von 22 „Dreamlinern“ des Typs B787 verkünden wird.
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Wie der „Kommersant“ heute berichtet, wendet sich die russische Luftfahrtbranche wieder verstärkt den USA und konkret Boeing zu, da es nicht gelungen sei, beim europäischen Luft-und Raumfahrtkonzern EADS nennenswerten Einfluß zu erlangen.
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Ausdruck dessen soll ein Vertrag über die Lieferung von 22 Maschinen des Typs B787 an die unter staatlicher Kontrolle stehende Aeroflot werden. Die Fluggesellschaft hatte sich unter Druck der Regierung im März für die Anschaffung der noch auf dem Papier stehenden Langstreckenmaschine Airbus A 350 entschieden, obwohl das Airline-Management die neue Boeing favorisierte, für die es bereits einen Vorabvertrag gab.
Nun soll diese Vereinbarung offenbar wieder reanimiert werden, da Aeroflot im Prinzip bereit ist, langsfristig je 22 Maschinen beider Typen in seine Flotte aufzunehmen.
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Ebenfalls schon im Veranstaltungskalender des PEF vermekrt ist die Unterzeichung eines Abkommens zwischen GSS, der Zivilflugzeugsparte von Suchoi und Boeing. Dabei wird es voraussichtlich umd ie Beteiligung Boeings an der Wartung und dem Crew-Training für das noch in der Erprobungsphase steckenden Regionalflugzeugs Sukhoi Super Jet (SSJ) gehen.
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Bislang beteiligte sich Boeing nur beratend bei Konstruktion, Produktion und Marketing der neuen Flugzeugbaureihe. Mit dem SSJ will die neugegründete russische Luftfahrtindustrie-Holding OAK vor allem den Marktführern Bombardier und Embraer Konkurrenz machen. Boeing selbst bietet keinen Jet in der Klasse bis ca. 100 Sitze an.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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