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| Bis zur sechsten Runde bestand für Oleg Maskajew noch eine geringe Chance. (Foto: NTW plus) | |
Sonntag, 09.03.2008
Schwergewichtler Maskajew verliert Weltmeister-Titel
Moskau. Der russische WBC-Weltmeister im Superschwergewicht Oleg Maskajew hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag seinen Titel verloren. Maskajew unterlag dem nigerianischen Boxer Samuel Peter im mexikanischen Cancún.
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Russische Medienbeobachter glauben, dass der Ausgang bereits vor Beginn des Kampfs absehbar gewesen sei: Peter sei strotzend vor Energie in den Ring gesprungen, während sein russischer Opponent in einem mexikanischen Sombrero und unsicher lächelnd eher mitleiderregend ausgesehen habe.
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Harte Dreierkombination Bis zur vierten Runde sei der Kampf noch einigermaßen ausgeglichen verlaufen. Wenn auch zu diesm Zeitpunkt Peter nach Punkten leicht vorne gelegen habe: 39:37 und zweimal 40:38 werteten die Kampfrichter.
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In der sechsten Runde dann startete der Nigerianer die entscheidende Attacke: Mit einer kraftvollen Rechten beförderte er Maskajew in die Seile und bearbeitete ihn dort weiter. Um sich zu befreien, musste dieser die Deckung öffnen – sein Ende. Eine Dreierkombination traf den Russen hart, so dass der Ringrichter sich genötigt sah, den Kampf abzubrechen. Der neue WBC-Weltmeister im Superschwergewicht heißt seit gestern Nacht Samuel Peter.
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Nach Sultan Ibragimow muss damit ein weiterer russischer Boxer seinen Titel abgeben. Russische Medien verweisen darauf, dass nunmehr nur noch Dmitri Kirillow einen Weltmeister-Titel der IBF in der Klasse bis 52,2 Kilogramm hält.
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