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| Russland hat seine Truppen an der abchasischen Grenze bereits von 1.997 auf 2.542 Soldaten erhöht. Die Obergrenze liegt bei 3.000 Soldaten (Foto: Archiv) | |
Donnerstag, 08.05.2008
Russland droht: Bald noch mehr Soldaten vor Abchasien?
Washington/Tiflis/Moskau. Das russische Verteidigungsministerium wird womöglich die Zahl seiner Soldaten an der Grenze zu Abchasien erhöhen. Die USA haben Georgien ihre Unterstützung im Konflikt versichert.
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Derzeit sind an der Grenze zum Konfliktgebiet Abchasien 2.542 russische Soldaten stationiert. Das russische Verteidigungsministerium erklärte heute, die Zahl könne bald auf 3.000 Soldaten erhöht werden.
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USA nennen russisches Vorgehen „Provokation“ Dieser Schritt stehe im Einklang mit der Vereinbarung „Über den Einsatz von kollektiven Truppen zur Aufrechterhaltung des Friedens in der Zone des abchasisch-georgischen Konflikts“ aus dem Jahr 1994. Darin sei die Obergrenze der Truppenstärke auf 2.500 bis 3.000 Soldaten festgesetzt.
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Georgien sucht unterdessen Rückhalt auf dem internationalen politischen Parkett. Gestern bekräftigten die USA Tiflis ihre Unterstützung in dem Konflikt mit Russland. Die USA verurteilten die Erhöhung des russischen Kontingents. Den Aufruf des ehemaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin an die eigene Regierung und die Regierungen der GUS-Staaten, zwischenstaatliche Beziehungen zu den separatistischen georgischen Gebieten Abchasien und Südossetien aufzunehmen, bezeichneten die USA als Provokation.
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US-Delegation in Abchasien Am 10. Mai besucht eine US-amerikanische Delegation Abchasien. Zu ihr gehören der Berater des stellvertretenden Staatssekretärs der USA Matthew Bryza, der US-Botschafter in Georgien John Tefft, der Krisen- und Konflikt-Berater Michael Carpenter sowie die Leiterin der Abteilung für Politik und Wirtschaft der US-Botschaft in Georgien Bridget Brink.
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Die Diplomaten werden am 10. Mai auch vom abchasischen Präsidenten Sergej Bagapsch empfangen. An diesem Treffen wird der abchasische Außenminister Sergej Schamba ebenfalls teilnehmen.
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Anschließend stehen Treffen mit Nichtregierungsorganisationen in Suchumi und ein Besuch in Gagra auf dem Terminplan.
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Diplomatische Offensive Neben den USA versucht Georgien auch die EU und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) für sich zu gewinnen. Der georgische Minister für Europäische Integration Georgi Baramidse sprach vor dem Europäischen Parlament in Brüssel über die „russische Aggression“ im Kaukasus.
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Temur Jakobaschwili, in der georgischen Regierung für Reintegration zuständig, nimmt heute an einer Sitzung der OSZE teil.
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