 |
|
| In Istanbul konnten die Gastgeber gegen Zenit nur ein 1:1 herausholen (foto: newsru) | |
Freitag, 02.12.2005
UEFA-Cup: Seriensieger ZSKA streicht die Segel
St. Petersburg. Mit einer Niederlage in Bukarest verlor ZSKA praktisch jede Chance auf ein Weiterkommen. Lokomotive Moskau und Zenit St. Petersburg haben dagegen den Sprung in die Play-Off-Runde geschafft.
|
|
Der Höhenflug der Armeekicker ist höchstwahrscheinlich zu Ende – nachdem ZSKA in dieser Saison den UEFA-Pokal, den Landespokal und die Meisterschaft geholt hat, wird es zumindest mit der Verteidigung der europäischen Trophäe nichts werden.
Keine Chance in Bukarest
Bei Dynamo Bukarest gaben die Moskauer gestern Abend ein schwaches Bild ab. Auf dem völlig aufgeweichten Rasen waren die Gastgeber eindeutig die kampfstärkere Mannschaft. Nachdem Torhüter Igor Akinfejew mehrmals in letzter Sekunde rettete, war in der 73. Minute auch er machtlos, als Vlad Munteanu einen Abpraller von der Latte ins Netz beförderte.
|
Bis Spielschluss hatte Dynamo dann mehr Chancen auf einen zweiten Treffer als ZSKA auf den Ausgleich. Die Armeekicker haben damit alle Spiele der Gruppenphase absolviert. Eine winzige Hoffnung auf das Weiterkommen bleibt zwar, aber das Schicksal von ZSKA liegt nun vollends in den Händen seiner Gruppengegner. Damit ist der Plan, erneut den UEFA-Cup anzupeilen, so gut wie gescheitert.
Leichtes Spiel für Loko
Die „Eisenbahner“ hatten mit Maccabi einen leichten Gegner. Vor fast leeren Tribünen in Petach-Tikva in Israel lief Loko dann auch Kür. Ähnlich wie vor einer Woche gegen Brondby fielen in der zweiten Halbzeit kurz nacheinander drei Tore. Mit dem bereits vor der Pause gelandeten Treffer von Dmitri Loskow hieß der Endstand 4:0.
|
Damit kann Loko aus den letzten beiden Spielen acht Tore verbuchen. Nach einem sehr zähen Start im Wettbewerb liegt das Team aus Moskau in seiner Gruppe an der Spitze und hat sich den Eintritt in die Play-Off-Runde bereits gesichert.
Zenit zeigt Kampfgeist
Das schwerste Spiel dieser Woche hatte Zenit aus St. Petersburg in Istanbul bei Besiktas. Die Türken, die in der Gruppe H bis dahin kaum etwas zustande gebracht hatten, mussten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Sie drückten und stürmten dann auch vom Anpfiff an und drohten Zenit zunächst schier zu überrollen.
Die Petersburger bewiesen jedoch Charakter. Nach dem Führungstor von Ibrahim Akin in der 25. Minute ließen sie nicht locker und landeten bereits fünf Minuten später den Ausgleichstreffer durch Alexander Gorschkow. Die Begegnung blieb rasant und höchst spannend bis zur letzten Sekunde.
Besiktas hatte mehrmals Riesenpech, drei Schüsse klatschten an Latte und Pfosten. Aber Zenit zeigte eine reife Mannschaftsleistung und hatte das Spiel zum Schluss so gut wie unter Kontrolle. Genau wie Loko sind die Petersburger am letzten Spieltag spielfrei, stehen in ihrer Gruppe auf Platz eins und haben die Qualifikation für die nächste Runde bereits in der Tasche.
(-sb/rufo)
|
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>