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| Russische Ingenieure bauen das von Siemens begonnene iranische Kernkraftwerk in Busher fertig (Foto: www.newsru.com) | |
Dienstag, 21.02.2006
Atompoker wird in Teheran fortgesetzt
Moskau. Der diplomatische Poker um das iranische Atomprogramm soll in Teheran fortgesetzt werden. Die Unterhändler aus der Mullah-Republik verließen am Dienstag Moskau, ohne dass ein Durchbruch erzielt werden konnte.
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Die iranische Führung ließ sich auch bei der zweiten Verhandlungsrunde kein Einverständnis zu dem russischen Kompromiss-Vorschlag abringen, der die Lieferung von angereichertem Uran für den Iran aus Russland vorsah. Der iranische Chefunterhändler Ali Hosseini-Tasch erklärte dennoch, es gebe Einigkeit in den grundsätzlichen Fragen. Er sei sich sicher, dass in Kürze ein bilaterales Abkommen unterzeichnet werde, so der stellvertretende Sicherheitsratschef in einem Interview mit dem iranischen Staatsfernsehen.
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Zu früh, um von einem endgültigen Scheitern zu sprechen
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Auf russischer Seite fielen die Kommentare zu den Gesprächen deutlich zurückhaltender aus: Es sei zu früh, von einem Scheitern der Verhandlungen zu sprechen, sagte Außenminister Sergej Lawrow lediglich. Lawrow hatte bereits gestern die Erwartungen an die Ergebnisse des Krisentreffens gedämpft.
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Der Chef der russischen Atombehörde „Rosatom“ Sergej Kirijenko wird am 23. Februar nach Teheran fliegen, ob dort über die weitere Zukunft des Atomprogramms zu verhandeln. Außerdem will er die Baustelle des mit russischer Hilfe errichteten Atomkraftwerks Buscher besuchen. Das von Russland vorgeschlagene Joint Venture zur Uran-Anreicherung könnte – eine Einigung mit dem Iran vorausgesetzt – bereits in Kürze beginnen, versprach Kirijenko.
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In Russland wächst unterdessen der Unmut über die iranischen Partner. „Wir sind offensichtlich abhängig vom guten oder bösen Willen des Iran“, kommentierte der Chef des Duma-Außenausschusses Konstantin Kossatschow die Entwicklung der Atomkrise, „allerdings zeigt Teheran derzeit keinen guten Willen.“
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(kp/.rufo)
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