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| Atomenergie ja - Atombombe nein. Kann diese Atom-Baustelle im Iran zur Bombenproduktion genutzt werden ? (Foto: ORT) | |
Dienstag, 28.02.2006
Atomprogramm: Iran und IAEO heute in Moskau
Moskau. Zwei Delegationen treffen heute in Moskau ein. IAEO-Chef El Baradei und eine iranische Atom-Delegation. Verbindungsmann zwischen beiden ist Atombehördenchef Sergej Kirijenko. Endspurt oder Sackgasse im Atomstreit?
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Während El Baradei im Moskauer Präsident-Hotel einer lange geplanten IAEO-Arbeitskonferenz zu atomaren Sicherheitsfragen vorsitzt, kommen die Iranis, um über das iranisch-russische Gemeinschaftsunternehmen zur Urananreicherung unter IAEO-Kontrolle weiter zu verhandeln.
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Geheimbericht: El Baradei ist enttäuscht
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Eine bisher unüberwindliche Hürde für die Iranis ist El Baradeis Reisegepäck. In einem vertraulichen Bericht, den er gestern dem IAEO-Direktorium vorlegte, heisst es, der Iran teste bereits seit dem 22.Februar auf seinen Atomanlagen in Natane 20 Zentrifugen für sein Anreicherungsprogramm.
El Baradei beklagt, dass es trotz drei Jahre langer, intensiver IAEO-Inspektionen im Iran immer noch keine Klarheit über den Charakter des iranischen Atomprogramms gebe, weil der Iran immer noch nicht in vollem Umfang mit den Inspekteuren kooperiert.
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Unwahrscheinlich ist, dass es heute in Moskau zu einem direkten Treffen zwischen El Baradei und dem iranischen Delegationsleiter, dem Vizesekretär des iranischen Sicherheitsrates, Ali Hosseini-Tasch kommt. Gebraucht werden die Maklerdienste Sergej Kirijenkos.
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Der Endspurt im Atomstreit könnte in einer Sackgasse enden
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Die Widersprüche scheinen unüberwindlich. IAEO und Russland bestehen darauf, dass der Iran das Moratorium für Urananreicherung einhält. Sowohl Atombehördenchef Sergej Kirijenko als auch Außenminister Sergej Lawrow haben eine Einigung über Urananreicherung für den Iran an die Bedingung geknüpft, dass der Iran das Moratorium einhält.
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Außerdem, so betonte Kirijenko auf der Pressekonferenz am Sonntag in Bushehr, sei das geplante Gemeinschaftsunternehmen nur ein Teil eines ganzen Komplexes von Maßahmen. Der Iran habe das Recht auf friedliche Nutzung der Atomenergie, die internationale Gemeinschaft aber das Recht auf Garantien zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen.
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Der iranische Außenminister Manusher Mottaki beteuerte gestern bei einem Besuch in Tokio, sein Land wolle die Atomenergie nach japanischem Vorbild ausschließlich für friedliche Zwecke nutzen.
(gim/.rufo)
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