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Nach dem Mord am Innenminister wird nach Verdächtigen gesucht (Foto: Arhciv/.rufo)
Nach dem Mord am Innenminister wird nach Verdächtigen gesucht (Foto: Arhciv/.rufo)
Montag, 08.06.2009

Geheimdienst nach Mord an Minister unter Verdacht

Machatschkala. Dagestans Innenminister Adilgerej Magomedtagirow ist am Wochenende auf einer Hochzeit erschossen worden. Möglicherweise hat der Geheimdienst seine Hand im Spiel. Es geht um den Präsidentenposten in Dagestan.

Magomedtagirow war einer der mächtigsten Männer in der russischen Kaukasus-Republik Dagestan. Wenn im Februar 2010 ein Nachfolger für Präsident Muchu Alijew bestimmt werden soll, dann galt Innenminister Magomedtagirow bisher als einer der aussichtsreichsten Kandidaten.

Eine Hochzeit und zwei Todesfälle


Ein Scharfschütze hat in der Nacht zum Samstag mit einem genauen Schuss ins Herz alle Träume des Innenministers auf einen Karrieresprung beendet. Die Täter töteten neben Magomedtagirow auch noch einen hohen Abteilungsleiter des Innenministeriums. Sechs Personen wurden verletzt (u.a. der Vater der Braut), die Täter entkamen unerkannt.

Magomedtagirow war auf einer Hochzeit eines Untergebenen. Der Besuch sei spontan gewesen, daher habe die Leibwache nicht alle Gebäude in der Umgebung vorher überprüfen können, teilte die Polizei mit. Dass die Täter offenbar dennoch in den Tagesablauf des Ministers und dessen kurzfristige Änderungen eingeweiht waren, weckt den Verdacht, dass sie zumindest einen Zuträger aus dem Innenministerium hatten.

„Sicherheitsorgane beteiligt“


Dagestans Präsident Alijew äußerte gar die Vermutung, dass sein Untergebener „auf die Hochzeit gelockt“ wurde. „Ich denke, dass passiert sogar unter Mitwirkung irgendwelcher unehrenhafter Mitarbeiter der Sicherheitsorgane selbst“, sprach Alijew einen furchtbaren Verdacht aus.

Bei Russland-Aktuell
• Innenminister von Dagestan bei Hochzeit ermordet (05.06.2009)
• Wahlzwang bei Parlamentswahlen in Südossetien? (31.05.2009)
• Kaukasus: Polizei belagert Terror-Gruppe in Naltschik (28.05.2009)
• Wahlkampf mit Sprengstoffanschlag in Kaukasus-Kurort (20.05.2009)
• Terror in Tschetschenien nach Ende des Antiterrorkriegs (22.04.2009)
Tatsächlich gibt es einige Anzeichen dafür, dass nicht Separatisten das Attentat verübt haben, sondern Geheimdienst oder Spezialkräfte in den Anschlag verwickelt sind. So ist eine der Tatwaffen das Scharfschützengewehr WSK-94. Die Waffe ist im Gebrauch bei russischen Spezialeinheiten, u.a. dem Armee-Geheimdienst GRU.

Anschlag von Separatisten – möglich, aber unwahrscheinlich


Zwar wurden im Kaukasus etwa 30 solcher Gewehre als vermisst gemeldet – der Großteil davon in Tschetschenien und Südossetien – doch scheinbar gehört die Tatwaffe nicht dazu. „In unserer Datenbank gibt es weder Patronen, noch Patronenhülsen, die mit den am Tatort gefundenen übereinstimmen“, erklärte der Leiter der Kriminalabteilung bei der Polizei in Dagestan, Nabi Achadow. Das heißt, die Waffe ist „sauber“.

Motive für die Ermordung gibt es mehrere: Ein Anschlag der Untergrundkämpfer auf Magomedtagirow kann natürlich nicht ausgeschlossen werden. Der Radiosender „Echo Moskaus“ berichtet, dass der Innenminister für seine brutalen Verhörmethoden gegenüber Verdächtigen bekannt gewesen sei. Eine Reihe von Separatisten sei nicht aus politischer Überzeugung in die Berge gegangen, sondern um sich zu rächen. Freilich bleibt unklar, woher die Terroristen den Zeitplan des Ministers kannten.

Machtkampf in Dagestan ?


Doch die heißeste Spur führt offenbar tatsächlich zu den Leuten, die sich eine Chance auf das Präsidentenamt in Dagestan ausrechnen. Darüber berichtet zumindest die Tageszeitung „Kommersant“ unter Berufung auf anonyme Quellen im Machtapparat Dagestans.

Dass Kandidaten vor der Wahl ermordet werden, ist in der Kaukasus-Republik durchaus nicht ungewöhnlich. In der Vergangenheit wurden z.B. Magomedsalich Gusajew und Sagir Aruchow vor Wahlen aus dem Weg geräumt. Auch die Tatsache, dass inzwischen nicht mehr das Volk, sondern der russische Präsident die Gouverneure und Präsidenten der Teilrepubliken wählt, hat an dieser Praxis offenbar nichts verändert.




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